Ein Blick hinter die Kulissen der Politik

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Schülergruppen treffen in der Staatskanzlei auf Staatssekretär Bernd Sibler.
Schülergruppen treffen in der Staatskanzlei auf Staatssekretär Bernd Sibler. (Foto: Steffen Leiprecht)

Schüler der Mittelschule Lindau haben im Rahmen des Programms „Lernort Staatsregierung“ die bayerische Staatskanzlei besucht. Als eine von neun Schulklassen aus allen Bezirken des Freistaats diskutierten sie in München mit Vertretern der bayerischen Staatsregierung.

Die Schüler hätten mithilfe des Programms die Möglichkeit gehabt, Politik vor Ort in der Staatskanzlei und den Fachministerien zu erleben und einmal hinter die Kulissen der bayerischen Landespolitik zu blicken, wie das Staatsministerium mitteilt. Rund 230 Jugendliche aus allen Regierungsbezirken waren auf Einladung von Ministerpräsident Horst Seehofer gekommen und nahmen die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit den Mitgliedern der Staatsregierung wahr. Innenminister Joachim Herrmann eröffnete die Veranstaltung in Vertretung des Ministerpräsidenten. Daneben standen Staatsministerin Melanie Huml, Staatsminister Marcel Huber sowie die Staatssekretäre Johannes Hintersberger und Bernd Sibler für anschließende Gespräche zur Verfügung.

Nachdem die Schüler am Vormittag mit Struktur und Aufgaben der jeweiligen Staatsministerien vertraut gemacht wurden, hätten sie die Möglichkeit genutzt, am Nachmittag auch mit Staatssekretär Bernd Sibler aus dem bayerischen Bildungs- und Wissenschaftsministerium über aktuelle Themen der Bildungspolitik und die Arbeit der Staatsregierung zu diskutieren, heißt es weiter.

Seit dem Bestehen des Programms haben mehr als 130 000 Schülerinnen und Schüler und mit ihnen auch die sie begleitenden Lehrkräfte einen Einblick in die Arbeit der Staatsregierung erhalten. Die Jugendlichen sollen vor Ort einen Einblick bekommen, wo Politik gemacht wird und wie der politische Entscheidungsprozess abläuft. In Gesprächen mit leitenden Beamten und mit Mitgliedern der bayerischen Staatsregierung soll ein Beitrag geleistet dazu werden, die Distanz zwischen Jugend und Staat abzubauen. (lz)

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