„Dornröschen“ – mal anders

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Warum die Fee Fiona (links) böse ist, beantworten die Tänzer der Ballettschule in ihrer Version von „Dornröschen“.
Warum die Fee Fiona (links) böse ist, beantworten die Tänzer der Ballettschule in ihrer Version von „Dornröschen“. (Foto: Ballettschule Daniela Sauter)
Lindauer Zeitung

Bereits zum dritten Mal tanzen die Schüler der Ballettschule Daniela Sauter auf der Bühne des Lindauer Stadttheaters. Alle zwei Jahre wird ein neues, von Daniela Sauter selbst geschriebenes Stück dort aufgeführt. In diesem Jahr geht es um Dornröschen, und die Tänzer „entführen“ ihre Gäste am Samstag, 25. Mai, einen Abend lang in eine Welt, die es scheinbar gar nicht gibt: die Märchenwelt.

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Dornröschen und ihrem Prinzen, der sie aus dem 100-jährigen Schlaf rettet, heißt es in einer Ankündigung der Veranstalter. Doch was steckt wirklich hinter der Geschichte? Wie hat der Prinz überhaupt davon erfahren, dass Dornröschen in einem 100-jährigen Schlaf liegt? Und warum wird die schwarze Fee überhaupt so böse und will Dornröschen aus dem Weg schaffen? Lag es wirklich nur an der fehlenden Einladung zur Geburt, weil nicht genügend Geschirr im Schloss vorhanden war? Oder steckt eventuell etwas ganz anderes dahinter? Und wer waren die „Lebensbegleiterinnen“ von Dornröschen? Welche Rolle spielen sie eigentlich in dem ganzen Märchen? Initiieren sie vielleicht erst die ganze Geschichte? Nichts ist wie es scheint, oder vielleicht doch?

Mehr als 100 Mitwirkende

Seit September vergangenen Jahres proben die Schüler und Schülerinnen der Ballettschule Daniela Sauter aus Wasserburg. Die Choreografien wurden von Daniela Sauter und Elisa Ambs entworfen. Ebenso wurden bereits seit Anfang letzten Jahres in vielen Besprechungen die Musik ausgesucht und die Rollen der Tänzer festgelegt. Dieses Mal gibt es noch eine Premiere. Zum ersten Mal arbeiten Mitglieder der Akrobatengruppe „Akroloco“ zusammen mit der Ballettschule.

Insgesamt sind es mehr als 100 Mitwirkende, die auf der Bühne des Stadttheaters Lindau am 25. Mai stehen. Angefangen von den jüngsten Mitwirkenden ab fünf Jahren bis hin zum Erwachsenen. Alle haben sich dafür eingesetzt und eifrig geprobt, um an diesem Abend ihr Können zu zeigen.

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