Marc Vorderbrüggen (Headcoach U20-DNL), Matteo Miller, Leon Dalldush, Jon Jäger, Stefan Rodriguez, Marvin Wucher und EVL-Headc
Marc Vorderbrüggen (Headcoach U20-DNL), Matteo Miller, Leon Dalldush, Jon Jäger, Stefan Rodriguez, Marvin Wucher und EVL-Headcoach Chris Stanley beim Fotoshooting der Förderlizenzspieler. (Foto: Betty Ockert)
Lindauer Zeitung

Nach den ersten Testspielen des Eishockey-Oberligisten EV Lindau Islanders und der Sichtung des Jugendkaders sind die Förderlizenzen in Kooperation mit dem EV Ravensburg und den Towerstars Ravensburg für mögliche Einsätze in der Saison 2018/19 vergeben worden. Aus dem U20/DNL2-Kooperationsteam des EV Ravensburg und EV Lindau haben sich die Nachwuchsspieler Jon Jäger, Matteo Miller, Marvin Wucher, Stefan Rodriguez und Leon Dalldush aus der Region sowie Dominic Hattler aus der Landesligamannsschaft SG Lindenberg/LKindau 1b für einen möglichen Einsatz im Oberligateam des EV Lindau herauskristallisiert.

Der Einsatz der jungen Spieler erfolge im Laufe der Saison situativ und je nach Entwicklung des Leistungsstandes, heißt es in der jüngsten EVL-Pressemitteilung. „Das Ziel ist es, die jungen Spieler der Generation 2000 und jünger stärker zu fördern und somit über die nächsten Jahre an das semiprofessionelle und professionelle Eishockey heranzuführen“, sagt der erste EVL-Vorsitzende Bernd Wucher.

Darüber hinaus erhalten David Farny und Lucas Di Berardo aus der Stammmannschaft des Lindauer Oberligateams eine Förderlizenz für einen Einsatz in der DEL2 bei den Towerstars Ravensburg, um sich für das hohe Spielniveau in der zweithöchsten deutschen Spielklasse zu qualifizieren. Unterstützt werden die Islanders im Gegenzug durch die Ravensburger Spieler Tim Brunnhuber, Michael Böhm und Julian Tischendorf, welche eine Förderlizenz für die Oberliga bekommen werden. Tischendorf hat die Vorbereitung beim EVL bestritten und sich hier über viele Eiszeiten gut entwickelt.

Die Nachwuchskooperation mit dem EV Ravensburg besteht bereits seit fünf Jahren. Ziel ist es, regionale Spieler auf das Niveau der Oberliga oder sogar der DEL2 vorzubereiten und viele Einsätze auf dem Eis zu ermöglichen. „Die sportliche Ausbildung auf höchstem Niveau steht im Mittelpunkt der Kooperation. Dies muss allerdings auch mit Umsicht und Gefühl erfolgen, um junge Spieler zu fördern und nicht zu überfordern“, so Wucher. Ein wichtiger Aspekt sei hier die Verknüpfung von Beruf, Studium oder Schule und Eishockey auf höchstem Niveau. Wucher: „Wir als Kooperationsgemeinschaft wollen dabei nicht nur die sportliche, sondern auch berufliche Entwicklung unterstützen. Dabei soll nicht nur für Sportler, sondern über das Sponsorenmodell auch für Arbeitgeber ein Mehrwert geschaffen und somit die Identifikation bei den Fans weiter gesteigert werden.“

Die Fans dürfen gespannt sein welche Juniors EVL-Headcoach Chris Stanley von Woche zu Woche einsetzen wird. Gerade bei der sportlichen Ausbildung junger Spieler hat er sehr gute Referenzen. Er hofft, mit dem nochmals verjüngten Oberligakader jede Woche besser zu werden.

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