Die Grippesaison steht vor der Tür: Gesundheitsamt empfiehlt Impfungen

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Vor allem Risikogruppen sollten sich impfen lassen, empfiehlt das Gesundheitsamt.
Vor allem Risikogruppen sollten sich impfen lassen, empfiehlt das Gesundheitsamt. (Foto: dpa)
Lindauer Zeitung

Hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, trockener Reizhusten – das sind die Symptome einer Grippeerkrankung. Risikogruppen, wie Senioren, Schwangere und chronisch Erkrankte sollten sich deshalb impfen lassen. Im Gegensatz zu anderen Impfungen muss die Grippeschutzimpfung jedes Jahr wiederholt werden, da sich die Influenzaviren sehr schnell verändern und der Impfstoff regelmäßig angepasst wird. „Die Monate Oktober und November eignen sich besonders gut für die Grippeimpfung, da in diesem Zeitraum ein rechtzeitiger und guter Schutz gegen die Influenza aufgebaut werden kann,“ so Michael Bauerdick Leiter des Fachbereichs Gesundheit am Landratsamt.

Die Grippeschutzimpfung gilt als ausgesprochen gut verträglich. Selten treten Nebenwirkungen nach der Impfung auf. Diese können in Symptomen wie Frösteln, Muskelschmerzen, Müdigkeit oder Übelkeit bestehen und klingen rasch ab.

Die echte Grippe, auch Influenza genannt, ist eine akute Erkrankung der Atemwege. Sie ist eine ernsthafte, mitunter auch lebensbedrohliche Erkrankung, die durch Grippeviren ausgelöst wird. In Deutschland kommt es in den Wintermonaten nach dem Jahreswechsel zu Grippewellen mit unterschiedlicher Ausbreitung und Schwere.

Typisch für eine durch Viren ausgelöste Influenza sind ein plötzlicher Krankheitsbeginn mit Fieber über 38,5 Grad, Halsschmerzen, trockenem Husten sowie Kopf,- Glieder- und Muskelschmerzen. In vielen Erkrankungsfällen fühlen sich die Erkrankten sehr schwach und bei einem schweren Krankheitsverlauf kann die Erkrankung im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Die Grippe ist sehr ansteckend. Beim Niesen, Husten oder Sprechen gelangen kleinste, virushaltige Tröpfchen des Nasen-Rachen-Sekrets von Erkrankten in die Luft und können von anderen Menschen in der Nähe eingeatmet werden. Auch über die Hände oder Gegenstände werden die Viren weitergereicht, wenn diese mit virushaltigen Sekreten in Kontakt gekommen sind.

Bauerdick empfiehlt deshalb zusätzlich zur Grippeimpfung die persönliche Hygiene zu beachten. Der Mediziner rät zu gründlichem Waschen der Hände mit Wasser und Seife (!) und anschließendem Trocknen der Hände mit einem sauberen Tuch. „Dies besonders dann, wenn man Kontakt zu Erkrankten hatte oder mit Gegenständen, die Erkrankte berührt haben.“ Während einer Grippewelle sollte möglichst Händeschütteln vermieden und Abstand zu niesenden oder hustenden Personen gehalten werden.

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