Die EV Lindau Islanders wollen Revanche

 Wie gegen den EV Füssen wollen die EV Lindau Islanders (li. Daniel Schwamberger) auch am Wochenende jubeln.
Wie gegen den EV Füssen wollen die EV Lindau Islanders (li. Daniel Schwamberger) auch am Wochenende jubeln. (Foto: Christian Flemming)
Lindauer Zeitung

Nach der Deutschland-Cup-Pause wollen die EV Lindau Islanders den Schwung des Heimsieges gegen den EV Füssen mitnehmen. Am Freitag (19.30 Uhr) sind in der Eishockey-Oberliga Süd die HC Landsberg Riverkings zu Gast im Lindauer Eichwald. Dieser Heimspieltag ist von den Islanders zum Blaulichttag auserwählt worden. Am Sonntag (17 Uhr/SpradeTV) spielen die Lindauer bei den Starbulls Rosenheim.

Alle Mitglieder und Helfer von Freiwilligen Feuerwehren, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk, der Wasserwacht und dem Kriseninterventionsdienst aus Lindau und dem gesamten Landkreis sind laut Mitteilung der Islanders in der vergangenen Woche angeschrieben und mit freiem Eintritt zum Spiel gegen Landsberg eingeladen worden. Der Blaulichttag wurde mit dem Neubau des Lindauer Hallendachs im Jahr 2010 eingeführt, „um hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helfern sowie Mitarbeitern für ihren Einsatz und der permanenten Bereitschaft zur Hilfe zu danken“, heißt es in der Mitteilung. „Ich habe größte Achtung vor der Leistung der ehrenamtlichen Helfer und möchte ihnen daher etwas für ihr Engagement zurückgeben“, sagt Bernd Wucher, Vorsitzender der EV Lindau Islanders.

Den positiven Trend fortsetzen

Die Islanders wollen den positiven Trend aus den beiden jüngsten Spielen mitnehmen und wie gegen Füssen voll punkten. Dies sollte den Lindauern auch gelingen, wenn sie die gleiche Einstellung wie zuletzt auf das Eis bringen. Die punktgleiche Mannschaft aus Oberbayern ist aber kein einfacher Gegner. Mit den Landsbergern haben die Islanders vom zweiten Spieltag noch eine Rechnung offen – vor rund einem Monat unterlag Lindau mit 2:4. Am meisten aufpassen müssen die Lindauer auf den finnischen Importspieler Jussi Nättinen, aber auch der ehemalige Towerstar Adriano Carciola und Mika Reuter sollten auf keinen Fall zu viel Raum zur Entfaltung bekommen.

Dominik Piskor wird am Wochenende womöglich wieder im Kader der Islanders stehen. Der Stürmer stieg diese Woche wieder ins Training ein, das Team um Cheftrainer Stefan Wiedmaier wird kurzfristig entscheiden, ob es für Einsätze gegen Landsberg und Rosenheim schon reichen wird. Die Islanders wollen bei Piskor nach dessen Verletzung kein Risiko eingehen. Von der U20 des Augsburger EV bekommen die Lindauer am Freitag wieder Unterstützung durch ein oder zwei Förderlizenzspieler.

2G-Regelung und FFP2-Masken

In der Lindauer Eishalle gilt die 2G-Regelung. Somit haben nur noch geimpfte und genesene Zuschauerinnen und Zuschauer Zutritt zu den Heimspielen des Oberligisten. Ausgenommen sind Kinder und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Sie müssen eine Schulbescheinigung vorweisen. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann sowie in Innenräumen muss eine FFP2-Maske getragen werden. Dies gilt in der Eishalle den Gastrobereich sowie den VIP-Raum. Weil das Stadion halb offen ist und als Freiliftanlage gilt, darf am Steh- und Sitzplatz die Maske abgenommen werden.

Am Sonntag geht es für die Islanders zum Oberligatopteam Starbulls Rosenheim. Das von John Sicinski trainierte Team blieb im Vergleich zur vergangenen Saison im Großteil zusammen und wird deshalb von vielen als einer der Aufstiegsgaranten genannt. Als Königstransfer gilt die Verpflichtung von Brad Snetsinger. Der gebürtige Kanadier wechselte vom DEL2-Aufsteiger Selber Wölfen nach Rosenheim und hat mittlerweile die deutsche Staatsbürgerschaft. Nun gilt der Stürmer nicht mehr als Kontingentspieler.

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