Der Lindauer Adnan Wahhoud fährt wieder nach Syrien: Dort besucht er Ambulanzen, Witwen und Waisen

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 Adnan Wahhoud – hier mit zwei der Waisen, die er unterstützt – ist wieder auf dem Weg in den Nordwesten von Syrien.
Adnan Wahhoud – hier mit zwei der Waisen, die er unterstützt – ist wieder auf dem Weg in den Nordwesten von Syrien. (Foto: Lindauhilfe für Syrien)

Der Koffer ist gepackt: Adnan Wahhoud fährt wieder nach Syrien. Er will seine Medical Points besuchen, sie mit Medikamenten versorgen, Gehälter ausbezahlen. Und in jene Orte fahren, in denen er Witwen und Waisenkinder unterstützt. Dem Lindauer mit syrischen Wurzeln ist bewusst, dass die Fahrten nicht ungefährlich sind – denn von seinen Freunden weiß er, dass immer wieder Kampfflugzeuge den Süden der Provinz Idlib angreifen.

Über Zürich und Istanbul fliegt er am Mittwoch in den Süden der Türkei. Von dort geht es per Bus und Auto über die türkisch-syrische Grenze in die Provinz West-Aleppo. Das Visum, das ihn als humanitären Helfer ausweist, ist endlich in seinem neuen syrischen Pass vermerkt: „Ich bin an der Grenze angemeldet“, sagt Wahhoud der LZ. Im Laufe des Donnerstags will er in Syrien sein. Nach seiner Rückkehr in gut zwei Wochen will Wahhoud dann über die aktuelle Lage berichten.

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