Damit die Ach in Oberreitnau sicher vor Hochwasser ist

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 Am Ortsausgang von Oberreitnau in Richtung Achberg stellen Arbeiter das letzte Rückhaltebecken zum Hochwasserschutz der Ach her
Am Ortsausgang von Oberreitnau in Richtung Achberg stellen Arbeiter das letzte Rückhaltebecken zum Hochwasserschutz der Ach her. (Foto: dik)
Redaktionsleiter

Später als geplant haben jetzt die Arbeiten für das letzte Rückhaltebecken zum Hochwasserschutz der Ach begonnen. Am Ortsausgang von Oberreitnau nach Achberg soll bei starkem Regen ein 7,5 Meter hoher Damm Wasser in der Wiese aufhalten. Für das Becken, das bis zu 35 000 Kubikmeter Wasser fassen soll, müssen Arbeiter das Gelände noch ein wenig modellieren und den Damm aufschütten. Wie berichtet, ist der Untergrund nicht gut für den schweren Damm geeignet. Deshalb wird der Damm jetzt im Zuge der Arbeiten aufgeschüttet. Dann bleibt das Material ein Jahr lang liegen, damit sich der Untergrund setzen kann. Erst danach formen Arbeiter den Damm endgültig und bauen das Auslassbauwerk ein. Die Kosten für das Rückhaltebecken ohne Grundstück betragen insgesamt 1,3 Millionen Euro, von denen der Freistaat die Hälfte zahlt. Fertig wird das Bauwerk erst im Sommer 2020. Damit ist die Hochwasserfreilegung der Ach dann nach mehr als zehn Jahren Bauzeit abgeschlossen. Foto: dik

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