Club Vaudeville veranstaltet größtes Indoor-Event seiner Geschichte

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Marc Jehnes hat zurzeit alle Hände voll zu tun. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Club Vaudeville organisiert er das größte Indoor-Festival in der Geschichte des Vereins. Weil sowohl der Club Vaudeville selbst, als auch die Inselhalle dafür zu klein sind, wird das „Punk-in-Drublic“-Festival Ende Juni in der Messehalle in Dornbirn stattfinden.

„Punk in Drublic“, eine Mischung aus Festival und Craftbeer-Party, kommt eigentlich aus den USA. Es ist benannt nach einem Album der amerikanischen Punk-Band „NOFX“, die auch auf allen Festivals als Hauptact spielt. In ganz Europa gibt es nur sieben Shows, zwei davon in Deutschland, eine in Wien – und nun auch eine in Dornbirn. „NOFX waren schon dreimal in Lindau“, sagt Jehnes. Auch mit der Agentur, die das Festival organisiert, habe der Club bereits zusammengearbeitet.

Trotzdem ist es dem Zufall zu verdanken, dass der Club Vaudeville das „Punk-in-Drublic“-Festival organisiert. „Wir haben im Februar eine Show mit den Mad Caddies für die Zeit gebucht und die Veranstalterin fragte uns, ob wir den Termin verschieben könnten, weil da das Festival geplant war“, so Jehnes. Weil es für das Festival aber noch keinen Veranstaltungsort gab, bot der Club an, es auszurichten. Spielen werden Bands wie NOFX, Pennywise und die Mad Caddies, dazu wird es verschiedene Craft-Biere zum Probieren geben.

Der Club Vaudeville selbst, aber auch die Inselhalle waren für das Festival zu klein – Jehnes erwartet zwischen 3000 und 4000 Besucher – deshalb sind die Clubber auf die Messehalle in Dornbirn ausgewichen. „Das ist für beide Seiten Neuland“, so Jehnes. „Die Messe macht solche Veranstaltungen normalerweise nicht und wir müssen jetzt mit ganz anderen Größenordnungen arbeiten.“

Denn auch mit Veranstaltungen wie dem U&D und dem Lindauer Stadtfest, zu denen mehr Besucher kommen, sei der Aufwand nicht vergleichbar. „Aber es ist gut, die Halle mal für ganz große Sachen auszuprobieren“, so Jehnes. „Außerdem fühlen wir uns geehrt, dass die Agenturen und Bands uns vertrauen und das „Punk-in-Drublic“ mit uns veranstalten.“

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