Bundespolizisten finden 80 Kilo Tierkadaver im Fernbus

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Tierkadaver in einer Tasche
Im Reisegepäck der Frau fanden die Beamten verweste Tierkadaver. (Foto: Bundespolizei)
Lindauer Zeitung

Die Bundespolizei hat am Samstagmorgen, 10. August, bei der Grenzkontrolle nicht nur einen Haftbefehl vollstreckt, sondern auch drei Taschen voller getrockneter Fische und Schlangen gefunden. Eine Belgierin führte die von Insekten befallenen Tierkadaver laut Polizeibericht in ihrem Reisegepäck mit.

Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Grenzübergang Hörbranz die Insassen eines Fernreisebusses aus Italien. Die Beamten stellten bei der Überprüfung einer Belgierin einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main wegen Steuerhinterziehung fest. Die 39-Jährige konnte die Geldstrafe in Höhe von 425 Euro begleichen.

 Die Beamten kontrollierten auch das Reisegepäck einer Frau aus Belgien, die im Fernbus saß.
Die Beamten kontrollierten auch das Reisegepäck einer Frau aus Belgien, die im Fernbus saß. (Foto: Bundespolizei)

Die Reisende führte außerdem drei Reisetaschen mit, die in blaue Müllsäcke eingepackt waren. In dem Gepäck fanden die Bundespolizisten insgesamt 80 Kilogramm getrocknete Fische und Schlangen, die bereits mit Insekten, vermutlich Maden, befallen waren.

Die Polizisten stellten nach Rücksprache mit dem Zoll und der Bayrischen Kontrollbehörden für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen die Tierkadaver aufgrund des Verdachts des Verstoßes gegen das Artenschutzgesetz sicher. Die Bundespolizisten übergaben den Fund an die Beamten des Zolls Lindau. Die Belgierin konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Weg fortsetzen.

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