Bundespolizei weist zwei Georgier aus

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Die Bundespolizisten zeigten die beiden Georgier wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz an und brachten die unerlaubt Eingereisten am Dienstagmorgen zum Flughafen München, wo für sie der Flug nach Tiflis bereitstand.
Schwäbische Zeitung

Die Bundespolizei hat am Dienstagvormittag zwei Georgier auf dem Luftweg in ihr Heimatland zurückgebracht. Die beiden Männer hatten am Montag versucht, mit dem Fernreisebus unerlaubt nach Deutschland einzureisen.

Lindauer Bundespolizisten hatten die Insassen eines Fernreisebusses aus Frankreich auf der A 96 in der Nacht auf Montag überprüft. Ein 29-jähriger Georgier wies sich ordnungsgemäß aus und war unter den Personalien im Reisepass polizeilich in Deutschland noch nicht in Erscheinung getreten. Ein Abgleich seiner Fingerabdrücke brachte jedoch ein anderes Ergebnis. So besteht gegen den Mann ein vierjähriges Einreise-und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik Deutschland bis Dezember 2022. Zudem suchte ihn die Staatsanwaltschaft Hamburg aufgrund von Diebstahlsdelikten.

Sein 24-jähriger Mitreisender war ebenso im Besitz gültiger Ausweisdokumente, verfügte jedoch nicht über ausreichend Bargeld für die geplante Dauer seines Aufenthalts. Zudem gaben die beiden Männer an, in Polen Autos kaufen zu wollen, obwohl sie nur jeweils 50 Euro bei sich hatten. Bei dem 24-Jähigen fanden die Beamten typische Utensilien für Warendiebstähle. Der junge Mann konnte mit seiner Bankkarte außerdem lediglich zehn Euro abheben. Folglich vermuteten die Grenzschützer, dass die beiden Männer eher Straftaten im Bundesgebiet planen als einen Autokauf.

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