Bundespolizei schiebt Moldawier ab

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 Den Ausweis des Moldawiers entlarven die Bundespolizisten schnell als Fälschung.
Den Ausweis des Moldawiers entlarven die Bundespolizisten schnell als Fälschung. (Foto: Symbol: Alexandra Stolze)
Lindauer Zeitung

Am Donnerstagvormittag haben Bundespolizisten einen Osteuropäer im Bahnhof Lindau kontrolliert. Hierbei zeigte der Mann laut Polizeibericht eine gefälschte rumänische Identitätskarte vor. Im Fahndungscomputer war dieser Ausweis bereits ausgeschrieben. Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks fanden die Polizisten den moldawischen Reisepass des Mannes. Der vermeintliche EU-Bürger gab zu, das gefälschte Dokument für 150 Euro gekauft und in Deutschland unter anderem zur Arbeitsaufnahme vorlegt zu haben. Die Bundespolizisten zeigten den Moldawier aufgrund des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes sowie der Urkundenfälschung an. Zudem musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro für die Kosten seiner Abschiebung hinterlegen. Bereits am Freitagvormittag (25. Oktober) saß der Südosteuropäer dann im Flugzeug von Frankfurt nach Chisinau.

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