Bundespolizei greift geschleuste Familie an der Grenze auf

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 Die Geschleusten äußerten ein Schutzersuchen. Sie werden in eine Aufnahmeeinrichtung gebracht.
Die Geschleusten äußerten ein Schutzersuchen. Sie werden in eine Aufnahmeeinrichtung gebracht. (Foto: Bundespolizei)
Schwäbische Zeitung

Bundespolizisten haben am Dienstagvormittag die Schleusung einer sechsköpfigen türkischen Familie am Grenzübergang Hörbranz verhindert. Zudem fanden die Beamten mehrere gefälschte Ausweise, wie die Polizei schreibt.

Die Beamten stellten bei der Einreisekontrolle auf der A 96 sieben türkische Insassen in einem Fahrzeug mit deutscher Zulassung fest. Während der 52-jährige Fahrer türkische sowie deutsche Papiere vorweisen konnte, waren die anderen Personen nicht im Besitz ausreichender Dokumente, die ihre Einreise nach Deutschland legitimierten. Bei den mutmaßlich Geschleusten handelte es sich um einen 46-jährigen Mann, dessen 42-jährige Frau sowie die gemeinsamen drei- bis 14-jährigen Kinder. Der mutmaßliche Schleuser, der Bruder des Familienvaters, gab gegenüber den Polizisten an, die Familie in Italien abgeholt zu haben und nach Berlin fahren zu wollen.

Die mutmaßlich Geschleusten äußerten ein Schutzersuchen und wurden in eine Aufnahmeeinrichtung gebracht. Den Fahrer entließen die Beamten. Die Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Schleusung ermittelt, und gegen die Geschleusten wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise.

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