Bundesminister lassen Konzept des Demenzdorfes prüfen

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Christian Schmidt und Gerd Müller lassen das Konzept des geplanten Demenzdorfes in Hergensweiler von ihren Experten in den Minis
Christian Schmidt und Gerd Müller lassen das Konzept des geplanten Demenzdorfes in Hergensweiler von ihren Experten in den Ministerien prüfen. (Foto: Büro Gerd Müller)

Die Idee zur Verwirklichung eines Konzeptes, durch das Demenzkranke auch mit starkem Bewegungsdrang geschützt und zugleich weitgehend frei in Würde leben können, zieht immer weitere Kreise: Jetzt hat die Geschäftsführerin der Evangelischen Diakonie Lindau, Anke Franke, das schriftliche Konzept im Beisein von Befürworter Bundes-Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) seinem Ministerkollegen aus dem Landwirtschaftsressort, Christian Schmidt (CSU) übergeben.

Schmidt hat dabei zugesichert, das Konzept von seinen Fachleuten prüfen zu lassen. Darüber freut sich nicht nur Wolfgang Strohmaier, Bürgermeister von Hergensweiler, auf dessen Gemarkung das Areal für das Demenzdorf liegt. Auch Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter (CSU) steht hinter der Idee, die nach Meinung der Initiatoren der wachsenden Zahl Demenzkranker eine gangbare und würdige Alternative zur weit verbreiteten medikamentösen Ruhigstellung und zu freiheitsentziehenden Maßnahmen darstellt.

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