Bregenz Handball liefert Westwien großen Kampf

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 Bregenz Handball (beim Wurf) muss sich nach hartem Kampf gegen Westwien geschlagen geben.
Bregenz Handball (beim Wurf) muss sich nach hartem Kampf gegen Westwien geschlagen geben. (Foto: waza)
Lindauer Zeitung

Mit 27:31 (7:15) hat Bregenz Handball am fünften Spieltag der Bonusrunde in der österreichischen spusu Liga bei der SG Insignis Handball Westwien den Kürzeren gezogen. Trotz des klaren Rückstands zur Pause kämpften sich die Gäste aus Vorarlberg noch bis auf ein Tor heran, mussten jedoch am Ende dem Gegner zum Sieg gratulieren.

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff hatten die Bregenzer in der zweiten Halbzeit bereits mehr Tore erzielt als im gesamten ersten Spielabschnitt. Beim Tor von Severin Lampert zum 15:20-Anschlusstreffer keimte bei den Gästen etwas Hoffnung auf – Nico Schnabl verkürzte in Unterzahl weiter. Als dann Povilas Babarskas zur Höchstform auflief und drei Treffer in Folge für sein Team erzielte, stand es zwölf Minuten vor der Schlusssirene plötzlich nur noch 21:22.

Bis zum Ende der Begegnung blieb es spannend, doch den Ausgleich erzielten die tapfer kämpfende Mannschaft von Cheftrainer Jörg Lützelberger nicht mehr – auch wenn Babarskas nicht mehr zu bremsen und am Ende mit zehn Toren zum Topscorer der Begegnung avancierte.

Schlussendlich konnten die Vorarlberger, trotz der 27:31-Niederlage, mit erhobenem Haupt die Südstadt wieder Richtung Heimat verlassen. Bleibt zu hoffen, dass sich das Lazarett der Bregenzer, die stark ersatzgeschwächt antraten, bis kommenden Freitag erneut etwas lichtet. Denn dann wird vor eigenem Publikum der souveräne Tabellenführer UHK Krems zu Gast sein.

„Wir waren heute leider 20 Minuten lang nicht anwesend. Als wir dann endlich dran waren, haben wir leider wieder leichtfertig die Bälle verschenkt. Wir kommen auf dem Zahnfleisch daher, kämpfen wie verrückt, aber konnten einfach nicht die Wende herbeiführen“, so der verletzte Clemens Gangl, der sein Team von der Wechselbank aus unterstützte.

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