Brand bei der Lindauer Dornier

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In einer Industriehalle der Lindauer Dornier hat es am Freitagmittag gebrannt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Unter anderem, weil ein Arbeiter sofort richtig reagiert hatte.

Der Brand brach gegen Mittag im Filter einer Absauganlage aus. Dort war Metall geschliffen worden. Trotz Sperrungsvorrichtung waren Funken in die Anlage gelangt, die das Geschliffene – Metall und Öl – in Brand setzten. Sofort breitete sich starker Rauch in der Halle aus.

Einer der beiden Arbeiter, die an der Maschine arbeiteten, selbst Mitglied bei der Betriebsfeuerwehr von Dornier, reagierte sofort und richtig, wie der Chef der Betriebsfeuerwehr, Bernd Wannagat, lobte. Er schlug Alarm und die zehn Dornier-Feuerwehrmänner veranlassten die Evakuierung.

Der Rauch eines solchen Gemischs ist nicht gesund. So untersuchte das Rote Kreuz, das mit zwei Rettungswagen und einem Notarztauto angerückt war, zwar vier Arbeiter auf Rauchschäden. Glücklicherweise konnten die Sanitäter aber Entwarnung geben. Die Feuerwehren der Hauptwache, Wache West und Altstadt, die mit gut 60 Mann gekommen waren, unterstützen die Betriebsfeuerwehr beim Evakuieren und Herausschaffen des Brandherdes. Das noch glimmende Material wurde vor der Halle vollends gelöscht. Inzwischen kamen auch Feuerwehrkollegen der Werksfeuerwehr von Cooper Standard mit einem Großlüfter, um die Halle vom Rauch zu befreien. Mit den normalen Lüftern der Feuerwehr wäre das nicht möglich, eine Industriehalle zu entrauchen. Wie das Material im Filter trotz Sicherungssperre in Brand geraten konnte, ist noch unklar.

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