Bodenseebank und Volksbank Lindenberg planen Fusion

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 Die Fusionsgespräche führen die drei künftigen Vorstandsmitglieder (von links): Georg Straub Volksbank Lindenberg, Joachim Hett
Die Fusionsgespräche führen die drei künftigen Vorstandsmitglieder (von links): Georg Straub Volksbank Lindenberg, Joachim Hettler (BodenseeBank) und Markus Prinz (Volksbank Lindenberg). (Foto: Bank)
Lindauer Zeitung

Die Bayerische Bodenseebank Raiffeisen eG Lindau und die Volksbank Lindenberg eG haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten ausgetauscht und erfolgreiche Sondierungsgespräche geführt. Vor Kurzem haben die Aufsichtsratsgremien beider Häuser beschlossen, offiziell Fusionsverhandlungen zu führen. Diese Fusionsverhandlungen sind ergebnisoffen, aber mit der erklärten Absicht beider Banken, im Laufe des Jahres zu einem positiven Abschluss zu kommen, heißt es in einer Pressemitteilung der Bodenseebank. „Es muss noch vieles besprochen werden, aber wir haben den festen Willen zu einer gemeinsamen erfolgreichen Zukunft“, sagt Joachim Hettler von der Bodenseebank.

Im Frühsommer 2020 können dann die Generalversammlung der Bodenseebank und die Vertreterversammlung der Volksbank Lindenberg über einen Fusionsvertrag abstimmen und den Weg frei machen für eine große, regionale, genossenschaftliche Bank im Landkreis Lindau. Die Vorstandsmitglieder Joachim Hettler aus Lindau sowie Markus Prinz und Georg Straub aus Lindenberg sind von ihren Aufsichtsräten mit dem Führen der Fusionsgespräche beauftragt worden, heißt es weiter. Die neue Bank wird doppelt so groß sein wie bisher. Das neu entstehende genossenschaftliche Institut umfasst eine Bilanzsumme von 705 Millionen Euro. 121 Mitarbeiter betreuen die Mitglieder und Kunden an elf Standorten im Landkreis.

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