Bau des Lindauer Nobelpreisträger-Stegs wird fortgesetzt

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So soll der Steg einmal aussehen.
So soll der Steg einmal aussehen. (Foto: Visualisierung: Ingenieurbüro Sabine Wiederer)
Lindauer Zeitung

Nach der Fertigstellung der Lindauer Inselhalle sind am Donnerstag die Bauarbeiten für den „Lindauer Nobelpreisträger-Steg“ im Kleinen See wieder aufgenommen worden. Der Steg bildet künftig die zentrale Station des Lindauer Wissenspfads und ehrt die rund 400 Nobelpreisträger, die seit der Gründung der Lindauer Nobelpreisträgertagungen im Jahr 1951 bereits in Lindau waren.

Die Firma Sauter aus Ingoldingen hat dazu am Donnerstag in der Nähe des Inselhallenparkhauses mit dem Aufbau eines Krans begonnen, bevor am Dienstag die Schlosserei Herrmann aus Wangen die Stahl- und Betonkonstruktion erstellen und Boden sowie Geländer anbringen wird, wie das Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau mitteilt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich sechs Wochen dauern.

Den Entwurf für den Steg hat die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen zusammen mit dem Ingenieurbüro Fecher Werner Bürklin in Abstimmung mit der Stadt Lindau erstellt. Als Fundament waren bereits im Frühjahr 43 Dalben in den Kleinen See gestellt worden, wegen der Fertigstellung der Inselhalle mussten die Arbeiten im Sommer jedoch ruhen. Voraussichtlich im März 2019 erhält die Plattform des Stegs gemeinsam mit der Uferpromenade hinter der Inselhalle ihren endgültigen Belag, danach ist die offizielle Eröffnung geplant.

Der 42 Meter in den See ragende Steg bildet die Verlängerung des neuen Therese-von-Bayern-Platzes vor der Inselhalle. Die Streben des Geländers enthalten die Namen der jeweiligen Nobelpreisträger, ihre Disziplin, das Jahr der Preisverleihung sowie das Jahr der ersten Teilnahme in Lindau. Insgesamt verfügt der Steg über rund 1000 Geländerstreben, so dass auch die künftig an den Lindauer Nobelpreisträgertagungen teilnehmenden Laureaten auf dem Steg verewigt werden können.

An den aktuell 16 Wissenspylonen des Wissenspfads können Einheimische und Touristen mehr zu den unterschiedlichen Nobelpreisdisziplinen erfahren. Eine Förderung der Beisheim-Stiftung sichert die Realisierung des Lindauer Wissenspfads und auch die Finanzierung des Lindauer Nobelpreisträger-Stegs, für die Stadtentstehen daher für die Errichtung keine Kosten.

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