Auch ohne Medaillen sind die Lindauer zufrieden

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Sind mit ihren Leistungen zufrieden: die Schwimmer aus Lindau.
Sind mit ihren Leistungen zufrieden: die Schwimmer aus Lindau. (Foto: Verein)
Lindauer Zeitung

In Mölln in Schleswig-Holstein haben sich die Schwimmer des TSV Lindau laut Vereinsmitteilung mit der Konkurrenz gemessen. Dort starteten die Wettbewerbe zur deutschen Freiwassermeisterschaft der offenen Klasse, der Jugend, der Junioren und der Masters. Die viertägige Veranstaltung lockte fast 600 Aktive an den kleinen See, der mit zwei Kursen für die angebotenen Strecken präpariert war.

Aus Lindau waren sechs Nachwuchsschwimmer und eine Mastersschwimmerin am Start. Neben dem Abteilungsleiter und Cheftrainer Wilfried Fuchs war auch der technische Leiter Peter Hämmerle vor Ort, der als DSV-Schiedsrichter die vier Tage im Kampfgericht zur Verfügung stand. Zum „Einschwimmen“ starteten die Nachwuchsathleten mit den dreimal 1,25-Kilometer-Staffeln der Jugend. In der männlichen Staffel waren Lasse Batke (2003), Freiwasser-Neuling Maximilian Garde (2004) und Lois Debruyne (2002) im Team. Mit 58:21,19 Minuten belegten sie am Ende Platz neun. Das Mixed-Team ging mit Melina Huf (2000), Anna-Lisa Allgaier (2000) und Alexander Dullin (2003) ins Wasser. Mit etwas mehr Orientierungsschwierigkeiten kamen sie nach 1:03:58,79 Stunden als 13. ins Ziel.

Orientierungsarbeit teilen

Tag zwei stand im Zeichen der 2,5 Kilometer. In allen Klassen wurden die deutschen Meister über diese Distanz ermittelt. Die Jungs hatten ihre Rennen am Vormittag, die Mädchen mussten am Nachmittag ran. Lasse Batke und Lois Debruyne fanden nach dem Start gut zueinander und schwammen Teile miteinander. So konnten sie sich die Orientierungsarbeit teilen, was das Rennen schneller macht. Lasse Batke kam nach 37:07,03 als 14. seines Jahrgangs ins Ziel, Lois Debruyne knapp 50 Sekunden später als 13. in seiner Wertungsklasse. Alexander Dullin belegte Rang 20, Maximilian Garde schwamm zu Platz 27.

Erst in der Abendsonne gegen 18 Uhr war die einzige Lindauer Masters-Starterin Susanne Braun dran. Mit 45:46,12 Minuten belegte Braun in der AK 50 einen ausgezeichneten sechsten Rang. Am dritten Tag hatten alle Nachwuchsschwimmer die 5 Kilometer auf dem Programm. Die Herren starteten wieder. Nach der guten Erfahrung vom Vortag wollten Lasse Batke und Lois Debruyne wieder versuchen, sich nach dem Start-Wirrwarr zu finden, was den beiden auch gelang. Gemeinsam machten sie sich auf den 1-Kilometer-Kurs, den sie fünfmal zurücklegen mussten . Nach 1:14:40,35 Stunden schlug Lasse Batke an der Anschlagmatte an, womit er abermals Platz 14 erzielte. Lois Debruyne lag mit 1:14:57,38 knapp dahinter und kam genauso wie Alexander Dullin im jüngeren Jahrgang auf Rang 15.

Die beiden Junioren-Mädchen Anna Lisa Allgaier und Melina Huf durften am Nachmittag endlich ihre Einzelrennen schwimmen. In dem Jahrgang gibt es keine kürzere Distanz. Mit Bravour meisterten sie ihre Aufgabe und nach 1:21:31,28 Stunden schlug Allgaier als Sechste ihres Jahrganges am Zielbalken an. Huf kam kurz danach als Achte ins Ziel.

Beste Einzelplatzierung des Lindauer Teams erschwamm sich Susanne Braun auf der 5-Kilomter-Distanz. Sie erkämpfte sich mit 1:30:12,04 Stunden den fünften Platz.

Zwar ohne Medaillen, aber mehr als zufrieden mit den Zeiten und Platzierungen im Feld der deutschen Elite machte sich das grün-weiße Team auf den Heimweg quer durch Deutschland. Die Lindauer zogen eine positive Bilanz.

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