Auch die Starbulls sind nicht zu knacken

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 Garrett Milan (links, im Heimspiel gegen Peiting) steuert einen Treffer und eine Vorlage gegen die Starbulls aus Rosenheim bei.
Garrett Milan (links, im Heimspiel gegen Peiting) steuert einen Treffer und eine Vorlage gegen die Starbulls aus Rosenheim bei. Am Ende verlieren die Islanders dennoch mit 3:5. (Foto: Florian Wolf)
Sportredakteur

Auch der dritte Hauptrundengegner der EV Lindau Islanders in der Eishockey-Oberliga Süd hat sich keine Blöße gegeben. Bei den Starbulls Rosenheim unterlag die Mannschaft von EVL-Headcoach Chris Stanley am Mittwochabend mit 3:5 (3:1, 0:2, 0:2). Wie schon bei den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende begannen die Lindauer stark, konnten ihre disziplinierte Spielweise jedoch nicht über die gesamte Spieldauer abrufen.

„Im ersten Drittel waren gut im Zug zum Tor der Rosenheimer. Danach waren wir zu passiv und haben aufgehört, Eishockey zu spielen“, befand Sascha Paul nach Spielschluss. Obwohl die Islanders nach drei Spieltagen weiterhin ohne Punkte dastehen und mittlerweile auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht sind, sieht der Sportleiter Leiter des EV Lindau „keinen Grund zur Panik. Am Freitagabend (19.30 Uhr) gastiert nun mit den Selber Wölfen ausgerechnet der Tabellenführer in der Lindauer Eissportarena – und damit ein nächster, ganz dicker Brocken.

Dabei starteten die Gäste vom Bodensee in Rosenheim geradezu furios und führten nach dem ersten Drittel mit 3:1. Schon in der zweiten Minute traf Garrett Milan auf Vorarbeit von Farny und Tobias Fuchs. Zu diesem Zeitpunkt hatte der EVL einen Spieler mehr auf den Eis - und münzte das Überzahlspiel sofort in Zählbares um. Auch beim zweiten Lindauer Treffer schlug die erste Sturmreihe, in welche Stanley dieses Mal – neben Milan und Farny – auch Julian Tischendorf beordert hatte, zu. Nach einer schönen Kombination netzte Andreas Farny ein (8.).

Doch die erste Antwort folgte prompt: Manuel Neumann verkürzte eine Minute später auf 1:2 für die Starbulls. Das tat der Torlaune der Islanders jedoch keinen Abbruch, ganz im Gegenteil: Ein gewonnenes Bully von Marco Miller, ein Pass von Martin Wenter – fertig war die 3:1-Führung von Adrian Kirsch (15.) zur ersten Drittelpause.

Danach waren allerdings die Gastgeber am Drücker, der EVL hatte in der Folge nicht mehr viel entgegenzusetzen. Alleine dreimal traf Daniel Bucheli für einen der Topfavoriten der beiden Oberligen auf den Aufstieg zur DEL2. Am Ende stand es vor der prächtigen Kulisse von rund 2000 Zuschauern 5:3 für die Hausherren.

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