Auch als Schulrätin ist für Simone Wenzel klar: „Kinder bleiben Herzenssache für mich“

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 Simone Wenzel unterrichtet als Schulrätin zwar nicht mehr selbst. Doch ihre neue Arbeit will die bisherige Weißensberger Rektor
Simone Wenzel unterrichtet als Schulrätin zwar nicht mehr selbst. Doch ihre neue Arbeit will die bisherige Weißensberger Rektorin immer mit Blick auf die Kinder ausrichten. (Foto: Christian Flemming)

Erst hat sie die kleine Grundschule in Hergensweiler geleitet, dann die Rektorenstelle in der Weißensberger Verbandsschule übernommen. Ihr neuer Schreibtisch steht nun in Immenstadt: Simone Wenzel ist jetzt Schulrätin im Staatlichen Schulamt Oberallgäu-Lindau-Kempten. Dort warten völlig neue Aufgaben auf die Pädagogin, die sich schon länger insbesondere für Schulentwicklung interessiert. Und die unumwunden zugibt: „Ein Teil meines Herzens ist immer bei den Kindern.“

Erste Schultage hat die 48-Jährige schon viele erlebt. Der erste Arbeitstag am neuen Schreibtisch im Staatlichen Schulamt ist aber doch etwas Besonderes. „Die Kollegen haben mich hier sehr herzlich empfangen“, erzählt Simone Wenzel im Gespräch mit der LZ: „Ich freu mich auf meine neuen Aufgaben.“

Den Schritt heraus aus der Weißensberger Schule hinein in die Schulverwaltung sieht die Pädagogin als „persönliche berufliche Weiterentwicklung“. Viele Jahre hat sie in Grundschulen gearbeitet, zuletzt dreieinhalb Jahre als Rektorin in Weißensberg. Diese Arbeit bezeichnet Wenzel als „gute Voraussetzung für die neue Herausforderung“ im Schulamt. Wobei ihr der tägliche Kontakt zu den Schülern schon etwas fehlen werde: Der Unterricht sei ihr immer wichtig gewesen – „Kinder bleiben immer Herzenssache für mich“, stellt die neue Schulrätin fest.

Ihr Chef, Schulamtsdirektor Elmar Vögel, ist froh, dass mit Simone Wenzel nun sein fünfköpfiges Team wieder komplett ist. Seit er im Herbst vergangenen Jahres die Nachfolge des damaligen Schulamtsleiters Thomas Novy übernommen hat, ist seine Stelle vakant gewesen. Wie genau im neuen Team die Aufgaben verteilt werden, dass muss nach Vögels Worten erst in den nächsten Wochen erarbeitet werden.

Schulentwicklung wird ein Schwerpunkt sein

Klar ist aber: Wenzel wird Hauptansprechpartnerin für alle Grund- und Mittelschulen im Landkreis Lindau sein. Schulaufsicht und Personalplanung für diesen Bereich werden zu den neuen Aufgaben der bisherigen Weißensberger Rektorin gehören. Von ihrem neuen Arbeitsplatz aus will sie sich aber auch einem besonderen Thema widmen: Schulentwicklung. Immerhin hat sich Simone Wenzel in der Akademie Dillingen zur Moderatorin für diesen Bereich ausbilden lassen. Bereits in Weißensberg ist das ein Schwerpunkt ihrer Arbeit gewesen.

„Jetzt muss ich erst mal ankommen, mich einarbeiten“, sagt sie nach ihrem ersten Arbeitstag in Immenstadt. Dann will sie auch als Schulrätin eigene Schwerpunkte setzen. Bei denen die Buben und Mädchen in den Schulen im Kreis Lindau immer eine wichtige Rolle spielen werden: „Ein Teil meines Herzens ist immer bei den Kindern.“

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