Asklepios Klinik rückt sichere Medikation in den Fokus

 Dr. med. Fabian Heuser, Ärztliche Direktor der Asklepios Klinik Lindau zum Thema Patientensicherheit
Dr. med. Fabian Heuser, Ärztliche Direktor der Asklepios Klinik Lindau zum Thema Patientensicherheit (Foto: Fotostudio Jacobs;Lindau Bodensee)
Lindauer Zeitung

Die Asklepios Klinik in Lindau beteiligt sich anlässlich des Welttages zur Patientensicherheit am Samstag, 17. September, an einer Aufklärungskampagne zum Thema „sichere Medikation“. Dazu informiert sie in einer Pressemitteilung über ihr Programm Patientensicherheit.

Mit der Überschrift „Mach Dich stark für Patientensicherheit: Sichere Medikation“ für den Welttag der Patientensicherheit 2022 legen das bundesweite Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V (APS) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Schwerpunkt auf einen Dreh- und Angelpunkt der Patientensicherheit, so die Klinik. Jährlich führten Medikationsfehler zu etwa 250 000 Krankenhauseinweisungen in Deutschland. 40 Prozent der Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Medikamente einnehmen, hätten schon einmal Probleme mit ihrer Medikation festgestellt, zum Beispiel indem sie Tabletten vergessen, zum falschen Zeitpunkt eingenommen oder verwechselt haben.

Um solche Vorkomnisse zu vermeiden, gebe es an der Klink das Stop-Injekt Konzept. „Unsere Mitarbeitenden legen zum Beispiel unmittelbar vor der Gabe eines Medikamentes ein kurzes Stopp ein (Stop-Injekt!), halten Inne und prüfen nochmal, ob ein Fehler vorliegen könnte, so dass dieser dann noch korrigiert werden kann (Check!). Das Konzept des Stop-Injekt Check benötigt nur wenige Sekunden, kann dabei aber die Fehlerrate dramatisch reduzieren“, betont der Ärztliche Direktor der Asklepios Klinik Lindau, Fabian Heuser. Mit dem Präventionsprojekt „Stop-Injekt Check“ erreichte Asklepios im vergangenen Jahr den 2. Platz beim Deutschen Preis für Patientensicherheit.

Um die Sicherheit im Klinikalltag kontinuierlich zu steigern, setzten alle Asklepios Kliniken bei Operationen eine Sicherheits-Checkliste ein und folgten dabei den Empfehlungen der WHO, betont die Klinik weiter. Mit den Listen werden vom OP-Team alle sicherheitsrelevanten Aspekte wie zum Beispiel die Markierung des zu operierenden Bereiches geprüft. Geht es darum, die Verbreitung von Keimen und damit die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern, setze Asklepios auf strenge Hygienestandards. Die Mitarbeiter, insbesondere medizinisches Personal mit direktem Kontakt zum Patienten, würden regelmäßig und umfassend geschult. Die wichtigste und effektivste Maßnahme sei dabei die Händedesinfektion vor dem Kontakt mit dem Patienten oder vor Beginn der Untersuchung. Aber auch Angehörige und Besucher sollten sich laut der Pressemitteilung der Klinik beim Betreten und Verlassen des Krankenhauses, sowie des Patientenzimmers die Hände desinfizieren.

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