Architekt Fink spricht über Cavazzen-Zukunft

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Der Cavazzen in Lindau.
Der Cavazzen in Lindau. (Foto: Lang, Steffen)

Drei Jahre ist es her, dass der Förderverein Cavazzen gegründet worden ist. Das unmittelbar darauf einsetzende Bemühen um politische Unterstützung beim zuständigen Bundestagsabgeordneten führte noch im gleichen Jahr zu der unerwartet hohen Bundesförderung von 8,6 Millionen Euro. Damit gab es für die Stadt kein Zurück mehr, um neben anderen wichtigen Projekten auch noch die längst fällige Sanierung des Stadtmuseums anzugehen. Mit dem frisch erworbenen Etikett als „Denkmal von nationaler Bedeutung“ war es dann jedoch spürbar leichter, Zusagen für weitere Fördergelder für das 20-Millionen-Projekt zu erhalten. Zusammen mit der Erfahrung des Vorstandsmitgliedes Werner Berschneider ist es dem großen Engagement der Stadtspitze und der zuständigen Mitarbeiter - allen voran Barbara Reil und Hilmar Ordelheide - zu verdanken, dass die Finanzierung für Sanierung, Neuausrichtung und Depot gesichert ist. Bei den vielen Verhandlungen haben dabei insbesondere das sichtbare Interesse der Bürgerschaft, zahlreiche Spender und das finanzielle Engagement der rund 250 Mitglieder aus Lindau und Umgebung eine wichtige Rolle gespielt. Diese sind am kommenden Montag, 9. April, um 19 Uhr ins Alte Rathaus zur Jahreshauptversammlung geladen. Für viele dürfte dabei der Vortrag des zuständigen Architekten Martin Fink (IPRO Consult, Dresden) von Interesse sein. Unter dem Thema „Wo geht die Reise hin für den Cavazzen?“ wird er Einblick in seine Arbeit geben. Zu der Veranstaltung sind auch nicht wahlberechtigte Bürger eingeladen.

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