An der Lindauer Asklepios-Klinik geht man „auf Nummer sicher“

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„Wir gehen auf Nummer sicher“, schreibt die Asklepios-Klinik Lindau anlässlich des Tags der Patientensicherheit.
„Wir gehen auf Nummer sicher“, schreibt die Asklepios-Klinik Lindau anlässlich des Tags der Patientensicherheit. (Foto: David Knipping)
Lindauer Zeitung

Die Sicherheit des Patienten steht bei der Asklepios-Klinik Lindau an erster Stelle, versichert das Klinikum. Unter dem Motto „Wir gehen auf Nummer sicher“ hat die Klinik verbindliche Standards von der Aufnahme bis zur Entlassung etabliert, heißt es in einer Pressemitteilung anlässlich des internationalen Tages der Patientensicherheit am Montag.

„Ein Krankenhausaufenthalt ist für die meisten Patienten keine alltägliche Situation und immer mit Ängsten verbunden. Wir möchten den Patienten den Aufenthalt daher so angenehm wie möglich gestalten. Mit vielen Maßnahmen setzen wir uns im Rahmen des ,Asklepios-Programms Patientensicherheit’ dafür ein, dass sich die Patienten bei uns gut und sicher aufgehoben fühlen“, betont Geschäftsführer Andreas Fischer. Den vierten internationalen Tag der Patientensicherheit nimmt die Klinik zum Anlass, um über die verschiedenen Maßnahmen am Lindauer Krankenhaus zu informieren. „Unsere Ärzte klären die Patienten ausführlich über die geplante Behandlung auf. Um alles im Anschluss nochmals nachlesen zu können, händigen wir ihnen zudem eine Kopie des Aufklärungsbogens aus“, so der Geschäftsführer weiter.

Zu Beginn ihres Aufenthaltes erhalten die Patienten zudem ein Armband. Es dient der Kontrolle der Identität bei allen Behandlungsschritten und hilft, Verwechslungen zu vermeiden.

Um die Sicherheit im Klinikalltag kontinuierlich zu steigern, setzen alle Asklepios-Kliniken bei Operationen eine Sicherheits-Checkliste ein und folgen dabei den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Damit werden vom OP-Team alle sicherheitsrelevanten Aspekte wie zum Beispiel die Markierung des zu operierenden Bereiches geprüft. „Durch dieses standardisierte Verfahren lässt sich das Risiko von Komplikationen bei Eingriffen minimieren“, erläutert Professor Dr. med. Ulrich Schöffel, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie und Ärztlicher Direktor der Asklepios-Klinik Lindau. Geht es darum, die Verbreitung von Keimen zu verhindern, setze man auf strenge Hygienestandards.

Auch das Thema Digitalisierung steht in Lindau auf der Agenda. „Bereits zum 1. Januar 2016 haben wir die Archivierung unserer Patientenakten vollständig digitalisiert. Sämtliche Dokumente werden gescannt, verschlüsselt und mehrfach gesichert digital archiviert“, so Fischer. Dies spare nicht nur Platz, sondern erleichtere viele Abläufe im Haus.

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