Amok-Fehlalarm löst Großeinsatz an einer Schule in Reutin aus

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Online-CvD / stellv. Leiter Digitalredaktion

An der Grund- und Mittelschule in Lindau-Reutin hat es einen Amok-Alarm gegeben. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Eine Gefahrenlage habe es aber nicht gegeben, erklärte Holger Stabik von der zuständigen Polizeidirektion in Kempten auf Nachfrage von Schwäbische.de.

Hintergründe des Alarms noch unklar

Nachdem ein Amok-Alarm im Bereich der Schule ausgelöst wurde, riefen Verantwortliche der Schule per Telefon um 13.03 Uhr die Polizei.

Da man zunächst von einer akuten Lage und der Echtheit des Alarms ausgegangen war, habe man die Schule umgehend mit Polizeikräften durchsucht.

Gegen 14.30 Uhr konnte die Durchsuchung dann abgeschlossen werden, ohne, dass eine faktische Gefahrenlage festgestellt werden konnte.

Amok-Fehlalarm und Großeinsatz an Grundschule in Reutin
An einer Grund-und Hauptschule im Lindauer Stadtteil Reutin hat es am frühen Nachmittag offenbar einen Amok-Fehlalarm gegeben.

Der Verdacht auf eine Amok-Tat habe sich somit nicht bestätigt. Es habe demnach auch keine Gefahr für die SchülerInnen und Lehrkräfte bestanden, so Stabik weiter. Auch für die Kinder eines nahe gelegenen Kindergartens bestand laut Polizei keine Gefahr.

Eine Amokdrohung oder einen Dorhanruf habe es nicht gegeben.

Mehr als 150 Einsatzkräfte waren alarmiert

Die Kinder wurden aber dennoch evakuiert und werden aktuell an die Eltern übergeben.

Im Einsatz befanden sich etwa 150 Polizeibeamte der Landespolizei, etwa 20 Angehörige vom Kriseninterventionsteam des Rettungsdienstes, sechs Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Lindau, fünf Angehörige des Landratsamtes sowie Unterstützungskräfte von der Bundespolizei. 

Auch ein SEK mit Hubschrauber aus München wurde alarmiert, musste dann aber nicht mehr ausrücken, nachdem sich der Amok-Verdacht nicht bestätigt hatte.

Wie es zum Alarm kam, wird nun ermittelt.

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