Acht Künstler aus der Region präsentieren Werke

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Acht Künstler aus der Region stellen aus, das freut nicht nur Landrat Elmar Stegmann (vordere Reihe, zweiter von links) Bis Ende
Acht Künstler aus der Region stellen aus, das freut nicht nur Landrat Elmar Stegmann (vordere Reihe, zweiter von links) Bis Ende September 2020 können die Kunstwerke in den Gebäuden des Landratsamtes in der BRegenzer Straße 33 und 35. (Foto: Landratsamt)
Lindauer Zeitung

Acht Künstler aus der Region präsentieren heuer im Landratsamt Lindau ihre Exponate von Landschaftsfotografien über Aquarelle mit Motiven aus dem Landkreis bis hin zu Collagen. Begrüßt wurden die Künstler und die über 80 Gäste von Landrat Elmar Stegmann, der die Ausstellung offiziell eröffnet hat.

Noch bis Ende September 2020 können die Kunstwerke in den Gebäuden des Landratsamtes, Bregenzer Straße 33 und 35 während der regulären Öffnungszeiten betrachtet werden. Am Stiftsplatz 4 gibt es in diesem Jahr erstmalig eine Sonderausstellung. Die gezeigten Werke stammen aus der Hand von Kindern und Jugendlichen, die während ihrer Rehabilitation im neurologischen Reha-Zentrum Hegau-Jugendwerk in Gailingen die Kunstwerkstatt besuchten. Die Bilder sind unverkäuflich, allerdings können die dazu erschienenen Bücher sowie Postkarten erworben werden. Umrahmt wurde der Abend musikalisch vom Trompetenensemble Hermanns Blechle.

Kunst, soweit das Auge reicht

Die Ausstellungsorte und Künstler im Überblick: Im Erdgeschoss der Bregenzer Straße 35 sind die Werke von Tobias Bechter zu finden. Der Künstler kommt aus dem Westallgäu und malt in seiner Freizeit. Er legt sich dabei nicht auf eine ganz bestimmte Art des Malens fest, sondern lässt sich von seiner Leidenschaft für die Kreativität leiten, heißt es in der Pressemitteilung des Landratsamtes. Ein Stockwerk darüber zeigte Nicole Kraiem ihre Arbeiten. Die Künstlerin ist in Lindenberg geboren und findet die Motive für ihre Fotografien vorwiegend in der Natur. Besonders der natürliche Wachstums- und Zerfallsprozess inspiriert ihre Werke, welche sie durch digitale Bearbeitung hervorhebt.

Werke von Uta Mayer schmücken das zweite Stockwerk. Uta Mayer ist 2018 mit ihrem Atelier nach Nonnenhorn gezogen. Von ihren Großmüttern erbte sie ihre Vorliebe für Stoff und Tuch, für Wolle und Farben. Der kreativen Umsetzung ihrer Ideen im Tuchbereich folgten 1983 der Griff zu Stift und Pinsel. Den Zeichnungen mit Blei- und Buntstift folgte Tinte, Kohle, Aquarell und Acryl, die Arbeit mit Stein und später Collagen.

Im obersten Stockwerk stellen die Künstler Michael Simmendinger, Felix Löffelholz und Claudius Bernhard ihre Werke aus. Michael Simmendinger kommt aus Lindau, Felix Löffelholz aus Gohren und Claudius Bernhard aus Langenargen.

Das Trio kennt sich schon seit vielen Jahren und fotografiert sehr gerne besondere Stimmungen und Situationen hier im Landkreis, speziell im Zusammenspiel mit dem Bodensee. Die Ergebnisse haben sie auf Leinwand festgehalten.

Der Lindauer Willi Kleiner präsentiert im ersten Obergeschoss der Bregenzer Straße 33 seine Kunstwerke. Er hat Bautechnik studiert und widmet sich seit 1971 dem freien Zeichnen, besonders Architekturzeichnungen. Ab 1975 hat er verschiedene Zeichen- und Aquarellkurse in Volkshochschulen besucht und malt Aquarelle. In seinen Werken hat er die Stadt Lindau und Umgebung verewigt.

Im zweiten Stock sind die Arbeiten von Gerd Brög zu sehen. Er lebt ebenfalls in Lindau und malt seit 1995. Anregungen zum Malen hat er bereits in frühester Kindheit durch seinen Vater erhalten. Der Künstler malt in Aquarelltechnik. Zu seinen Vorlieben gehören Landschaftsbilder, Kirchen und alte Häuser. Er fertigt aber auch Bleistiftzeichnungen sowie einfarbige Bilder an.

Am Stiftsplatz 4 gibt es in diesem Jahr erstmalig eine Sonderausstellung „Bilder aus der Zwischenzeit“. Die gezeigten Werke stammen aus der Hand von Kindern und Jugendlichen, die während ihrer Rehabilitation im neurologischen Reha-Zentrum Hegau-Jugendwerk in Gailingen die Kunstwerkstatt besuchten. In dieser Ausstellung sind nicht nur Werke, sondern auch ihre Entstehungsgeschichten präsentiert. Der Sonderschullehrer und Kunsttherapeut Jörg Rinninsland zeigt besondere Bilder von Rehabilitanden und erzählt dazu ihre „Bildergeschichten“, die von den Umständen der Entstehung genau dieser Bilder berichten. Diese Werke sind unverkäuflich, allerdings können die dazu erschienenen Bücher sowie Postkarten erworben werden.

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