Abschlussschülerinnen starten in die Zukunft

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Die 50 Absolventinnen der Maria-Ward-Realschule
Die 50 Absolventinnen der Maria-Ward-Realschule (Foto: Realschule)
Lindauer Zeitung

Unter dem Motto „Verkehrszeichen“ stand der diesjährige Abschlussgottesdienst der Maria-Ward-Realschule. Im künftigen Leben haben die Absolventinnen immer wieder mit Herausforderungen zu kämpfen. Manchmal werden sie durch ein „Stopp-Schild“ ausgebremst und müssen sich Zeit nehmen, um über den bisherigen oder zukünftigen Weg nachzudenken. Auch wird die eine oder andere Schülerin in ihrem Leben an eine „Umleitung“ gelangen, die auch immer als neue Chance gesehen werden kann.

Die Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen Elke Buohler, Kerstin Schwart und eine Gruppe Zehntklässlerinnen. Hierbei wurde die Josefserzählung (Gen 37,ff) in den Mittelpunkt gestellt.

Abschließend erhielt jede Schülerin als Andenken an diesen Gottesdienst einen Magneten, auf dem ein Verkehrsschild abgebildet ist. Dieser soll sie daran erinnern, dass es im Leben immer wieder zu „Stopps“, „Umleitungen“ kommen kann. Diese sollten aber nicht als Rückschlag betrachtet werden, sondern als Chance, einen neuen Weg zu finden.

Die folgende Abschlussfeier fand im Stadttheater statt und wurde mit der Begrüßung durch die Schulleiterin Barbara Lamina eröffnet. Hierbei hieß sie neben den Schülerinnen und ihren Eltern, Geschwistern und Freunden vor allem Frau Krämer-Kubas in Vertretung des Landrates Thomas Hummler (Vertretung des Oberbürgermeisters), Herrn Graf-Hoffmann (Freund und Gönner der Schule) und Elternbeiratsvorsitzende Martina Piosik willkommen.

Bevor Frau Krämer-Kubus davon berichtete, dass auch sie vor 60 Jahren ihr Zeugnis im Stadttheater erhielt und sie den Schülerinnen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg wünschte, leiteten musikalische Darbietungen auf der Querflöte („The Foggy Dew“: Maggie Mrugowski 5a, Helen Mutlu, Hannah Reischmann, Clara Rohn, Miriam Schwemer, alle 6b) und dem Tenorhorn („Time to say goodbye“: Luisa Stechele, 10a) die Abschlussfeier ein

Hummler wirbt für Lindau

Ebenfalls richtete Thomas Hummler das Wort an die Absolventinnen und wünschte ihnen für die Zukunft das Beste und erwähnte noch, dass er sich freuen würde, wenn die jungen Frauen nach ihrer Ausbildung wieder in ihre Heimat Lindau zurückkehrten.

Mit „Wild Cat Blues“ stellten, an der Klarinette, Irene Behrendt (10b) und Svenja Enk (10b), am Schlagzeug, ihr Können wieder einmal unter Beweis.

Die Schülersprecherin und Zehntklässlerin Kristina Schweizer erinnert sich mit ihrer Abschlussrede an die Zeit auf der Maria-Ward-Realschule. Zudem spricht sie ihren Dank an die Lehrer, dem Elternbeirat und Herrn Vogler aus.

Mit dem selbst komponierten Klavierstück „Puzzle“ von Marie Gögl (10a) wurde zur Elternbeiratsvorsitzenden Frau Piosik übergeleitet. Diese versicherte den Schülerinnen, dass sie aufgrund ihrer Leistung stolz auf sich sein können und freute sich zusammen mit den Eltern, dass wieder ein Stück im Leben ihrer Kinder geschafft ist. Ebenfalls bedankte sie sich bei ihren Elternbeiratskollegen (Robert Enk und Helga Görnitz) für die gemeinsame und zu Ende gehende Zeit.

Als Geschenk des Elternbeirats erhielt jede Absolventin einen Kaffeebecher, der den Start in ihr neues Leben wie den Start in jeden neuen Tag erleichtern und sie lange an ihre Schulzeit erinnern soll. Martina Piosik zeichnete zudem die Jahrgangsbesten aus und gratulierte Betty Görnitz (1,58), Sarina Auer (1,75) und Elena Bovenschen (1,92).

Schulleiterin Lamina dankte den Schülersprecherinnen Kristina Schweizer, Lea Tsega und Samantha Mura für ihre engagierte Mithilfe. Die drei hätten die Schule nach außen gut vertreten und bei verschiedenen Situationen Initiative gezeigt. Anschließend bat sie acht Schülerinnen auf die Bühne, die sich in unterschiedlichen Bereichen besonders ausgezeichnet haben: Annely Mönch, Martyna Smyczek, Madeleine Wenzler (alle 10a), Irene Behrendt, Svenja Enk, Annemarie Ganal, Betty Görnitz und Anna-Sofia Steuer (alle 10b). Ebenfalls dankt Frau Lamina den scheidenden Elternbeiratsmitgliedern (Piosik, Enk und Görnitz) für ihre tatkräftige Hilfe bei sämtlichen schulischen Veranstaltungen.

Hubert Pillris wird verabschiedet

Die Schulleiterin verabschiedete ebenfalls den Lehrer Hubert Pillris, der in den Ruhestand geht. Nur sehr ungern lasse sie ihn ziehen, wird doch mit seinem Weggang der Männeranteil im Kollegium noch geringer. Doch nicht nur deshalb ist die Entbehrung groß. Denn mit ihm geht ein Kollege, der oftmals wegen dem schulischen Erfolg seiner Schülerinnen beneidet wurde und sich in vielen Bereichen der Schule engagiert hat.

Passend dazu sangen „The Voice“ (Ioana Kali, Aflena Khadeed, Laura Vögeli alle 7a, Johanna Poser 9a, Jasmin Smyczek 9b, Maria Gögl, Martyna Smyczek, Madeleine Wenzler alle 10a) „That´s what friends are for“.

„Tu in deinem Leben immer etwas, wovor du ein bisschen Angst hat.“ Mit diesen Abschiedsworten betonte Barbara Lamina noch einmal, dass man nicht immer gleich aufgeben soll, sondern sich auch mal etwas trauen muss, um im Leben voranzukommen. Man dürfe sich nicht von eigenen Unsicherheiten aufhalten lassen. Die Zeugnisvergabe wurde feierlich durch den Auftritt des Chors mit „Ist da jemand?“ und „Shoop, shoop Song“ eingerahmt.

Zum Abschluss traf sich die Schulfamilie noch auf einen Imbiss in der Pausenhalle der Schule, die dafür vom Elternbeirat vorbereitet worden war.

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