55 000 Gäste haben die Eissportarena besucht

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Von links: Die Eismeister Alfons Lampert und Helmut Lay, Levin, Leona und Mateu Frieling mit ihrer Mutter Jasenka Frieling, Andr (Foto: nast)
Schwäbische Zeitung
Natalie Steinmann

In der letzten Saisonwoche gab es in der Lindauer Eissportarena noch ein kleines Highlight: Jasenka Frieling aus Meckenbeuren durfte sich als 55000. Besucherin der Eissportarena mit ihren Kindern Levin, Leona und Mateu über einen Gutschein für freien Eintritt in der kommenden Eislaufsaison und einen Geschenkkorb freuen.

Andreas Willhalm, Vorsitzender des Fördervereins Eissportarena, bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei Eismeister Helmut Lay und würdigte dessen Engagement. Lay war 37 Jahre lang bei der Eissportarena beschäftigt und wird nun mit 70 Jahren in den Ruhestand gehen.

Mehr Kinder und Jugendliche

Mit der Bilanz von rund 55 000 Besuchern in dieser Saison wurde die Besucherzahl des Rekordjahrs 2011/12 nicht erreicht, und auch hinter dem Ergebnis von 2010/11 mit 57 500 Besuchern bleibt die aktuelle Saison etwas zurück. Dies begründet Willhalm damit, dass die Eishockey-Bayernligamannschaft es nicht in die Playoffs geschafft hat. Deswegen haben weniger Zuschauer die Eishockeyspiele in der Arena besucht. Was die Anzahl von Kindern und jugendlichen Besuchern angeht, kann der Förderverein aber einen Besucherrekord verzeichnen. Angebote wie die Eisdisco und Wintersporttage für Schulen haben hier für eine gute Bilanz gesorgt. Immer häufiger kommen Schulklassen auch von weiter weg, um in Lindau eislaufen zu gehen, zum Beispiel aus Meckenbeuren, Tettnang und Bregenz.

Die geplante Renovierung der Eislaufbahn in Wangen bereitet Willhalm keine Sorgen. Ein Konkurrenzverhältnis besteht aus seiner Sicht nicht, dafür sei Wangen zu weit entfernt. Vielmehr gönne er es den Kollegen, wenn sie Freizeitsportlern in Wangen gute Möglichkeiten bieten könnten. Da die Wangener Eislaufbahn keine Normgröße habe, könnten dort, anders als in Lindau, keine höheren Eishockey-Ligen spielen.

Froh ist Willhalm über die Energiebilanz der Saison, es sei weniger Energie verbraucht worden als im vergangenen Jahr. „Mit dem Dach können wir die Temperaturen generell gleichmäßiger halten, und der Energieverbrauch ist ausgeglichener“, berichtet er. Auch der strenge und lange Winter war für den Stromverbrauch der Eissportarena von Vorteil.

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