40 000 Euro für regionale Klimaschutzprojekte

 Im vergangenen Jahr wurde unter anderem der Ausbau eines Bienenstadels als Treffpunkt für Naturinteressierte und Nachwuchsimker
Im vergangenen Jahr wurde unter anderem der Ausbau eines Bienenstadels als Treffpunkt für Naturinteressierte und Nachwuchsimker in Pfronten unterstützt. (Foto: Vivi Hasegan)
Lindauer Zeitung

Für neue Klimaschutzprojekte können bis zum 30. Juni wieder Förderanträge beim Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) eingereicht werden. Das schreibt das Zentrum in einer Pressemitteilung. Für diese Projekte stehen 40 000 Euro an Fördergeldern aus dem Allgäuer Klimafonds zur Verfügung.

Gespeist wird der Allgäuer Klimafonds von den inzwischen 103 Mitgliedern des Bündnisses klimaneutrales Allgäu 2030. Diese haben sich das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch zu reduzieren und unvermeidliche CO2-Emissionen zu kompensieren.

Egal ob Unternehmen, Kommunen, Schulen, Vereine und Initiativen, alle Teilnehmer am Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 wollen in erster Linie im eigenen Bereich Treibhausgasemissionen reduzieren, um bis spätestens 2030 klimaneutral zu werden. Experten von eza!, das das Bündnis leitet, helfen dabei. Und trotzdem gibt es Grenzen. Unvermeidliche CO2-Emissionen werden daher kompensiert. Ein Teil der Ausgleichszahlungen fließt in hochwertige Projekte zur CO2-Reduktion in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Der andere Teil kommt regionalen Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekten zugute. Für die Unterstützung regionaler Projekte ist der Klimafonds Allgäu gegründet worden. „Von jeder kompensierten Tonne CO2 der Bündnisteilnehmer gehen vier Euro in den Klimafonds Allgäu“, erläutert Hartmann. Bürger:innen, Vereine, Schulen, aber auch Kommunen oder Unternehmen können einmal jährlich Projekte einreichen, die sich wirtschaftlich nicht von alleine tragen und daher einer finanziellen Unterstützung bedürfen.

Für 2022 können noch bis 30. Juni Förderanträge gestellt werden. Danach entscheidet der Klimabeirat Allgäu, der aus Vertretern der Bündnispartner besteht, welche Projekte in welcher Höhe in diesem Jahr aus den Mitteln des Klimafonds Allgäu bezuschusst werden. Gefördert werden können Projekte aller Art, die Treibhausgasemissionen reduzieren oder einsparen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dazu zählen beispielsweise Projekte rund um erneuerbare Energien, Mobilität bis hin zu Bildungsarbeit oder Biodiversitätsmaßnahmen. „Es gibt im Allgäu sehr viele spannende Ideen für neue Projekte“, meint eza!-Geschäftsführer Martin Sambale.

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