37-jähriger Patient soll Feuer in Krankenhaus gelegt haben

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 Feuerwehreinsatz im Krankenhaus in Rankweil.
Feuerwehreinsatz im Krankenhaus in Rankweil. (Foto: dpa)
Lindauer Zeitung

Im Landeskrankenhaus Rankweil hat es gebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Wie die Polizei mitteilte, wurde in der Nacht auf den 31.Dezember gegen 03:10 Uhr auf der Station E1 der Brandmeldealarm ausgelöst. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich 15 Menschen auf der betroffenen Station. Patienten kamen nicht zu Schaden. Fünf Krankenschwestern beziehungsweise Pfleger erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Der Brand konnte durch die betriebseigene Feuerwehr, mit Unterstützung der FFW Rankweil, rasch gelöscht werden.

Die betroffene Station ist bis auf weiteres nicht benutzbar. Das Ausmaß des Schadens ist noch unbekannt. Die Ermittlungen durch die PI Rankweil ergaben einen konkreten Tatverdacht gegen einen 37-jähriger Patienten, das Feuer gelegt zu haben. Der Mann wurde festgenommen und in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Nach Abschluss der Ermittlungen wird gegen ihn Anzeige wegen Brandstiftung, Gefährdung und Körperverletzung erstattet werden, so die Polizei weiter.

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