3500 Euro für das Ehrenamt im Hospital

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Eberhard Oesterle überreicht 3500 Euro an Stephanie Maurer, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Pflegedienstleiter Daniel Kam
Eberhard Oesterle überreicht 3500 Euro an Stephanie Maurer, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Pflegedienstleiter Daniel Kamps und Heimleiter Klaus Höhne (von rechts). (Foto: Ev. Hospitalstiftung/Ulrich Stock)
Lindauer Zeitung

Die „Dr.-Eberhard-Oesterle-Stiftung“ hat der Evangelischen Hospitalstiftung Lindau, die das Senioren- und Pflegeheim in der Schmiedgasse auf der Lindauer Insel betreibt, 3500 Euro gespendet. Das Geld soll all jenen zukommen, die für das Hospital freiwillige Dienste leisten, schreibt die Stiftung in einem Pressebericht.

„Obwohl unseren Beschäftigten in Zeiten des Pflegenotstands ohnehin schon viel abverlangt wird, verrichten sie von sich aus auch noch zusätzliche Tätigkeiten in ihrer Freizeit“, betonte Heimleiter Klaus Höhne bei der Spendenübergabe. Dies sei nicht nur beim alle zwei Jahre stattfindenden Mittelalterfest der Fall, wo bis zu 50 Mitarbeiter außerhalb ihrer Arbeitszeit im Einsatz sind, sondern auch bei anderen Anlässen, wie den Frühschoppenkonzerten oder auch bei der alljährlichen Weihnachtsfeier. „Anerkennung verdienen aber auch“, so Höhne weiter, „die vielen ehrenamtlichen Helfer, welche das Hospital von außen unterstützen, beispielsweise bei der wöchentlichen Kaffeerunde“. Daher soll die Spende auch beiden Gruppen zugutekommen: Für die rein ehrenamtlich Tätigen wird es eine Schiffsrundfahrt mit Kaffee und Kuchen geben, während die Hospital-Beschäftigten für ihre freiwilligen Dienste Einkaufsgutscheine erhalten.

„Außerordentliches Engagement“

Eberhard Oesterle, der mit seiner Stiftung seit Jahren vor allem die Feuerwehr, aber auch Pflege- und Hospizdienste unterstützt, lobte das „außerordentliche Engagement“ der Pflegekräfte und der Ehrenamtlichen und zeigte sich erstaunt, was hier „trotz knapper Mittel“ geleistet werde. Er sei auch „beeindruckt von der besonderen Atmosphäre des Hospitals, die im ganzen Haus spürbar ist“. Generell sei ihm wichtig, dass das Geld aus der Stiftung „nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt“, sondern einem ganz spezifischen Zweck innerhalb „sozialer, kultureller, ökologischer und bildungspolitischer Projekte“ zugeführt wird, sodass die Umsetzung hinterher auch kontrollierbar sei.

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