Ökumenischer Frauenkreuzweg zieht am Karfreitag über die Insel

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 Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Leinen-Tuch-Kreuz: Traditionell tragen beim Frauenkreuzweg die beteiligten Frauen und M
Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Leinen-Tuch-Kreuz: Traditionell tragen beim Frauenkreuzweg die beteiligten Frauen und Männer das vier Meter lange und 2,8 Meter breite Leinen-Tuch-Kreuz auf dem Weg durch Lindaus Straßen. (Foto: Brigitte Kreiter)
Lindauer Zeitung

„Auf Tuchfühlung“ gehen wollen die Frauen des Organisationsteams des ökumenischen Frauenkreuzwegs in diesem Jahr mit den Jugendlichen von LUV junge Kirche Lindau, die sich bei der Aktion „Fridays for Future“ engagieren. Im Sinne von „Good Friday for Future“ (Karfreitag für die Zukunft) übernehmen die jungen Leute die Gestaltung der ersten Station auf der Hinteren Insel.

Die zweite Station führt am Nachmittag des Karfreitag an den Kleinen See hinter dem Maria-Martha-Stift und erzählt vom Wasser des Bodensees und dem Schweißtuch der Veronika. Die dritte Station erreicht der Frauenkreuzweg gegen 14.30 Uhr: Im Hospiz am Paradiesplatz (evangelischer Gemeindesaal) geht er auf Tuchfühlung mit dem Mut der Frauen, am Beispiel von Rosa Luxemburg.

Der Frauenkreuzweg endet schließlich in der Peterskirche mit der Andacht zur Todesstunde Jesu um 15 Uhr. Besucherinnen und Besucher, die am Kreuzweg nicht teilnehmen können, sind dennoch zur Andacht herzlich willkommen. Musikalisch wird der Frauenkreuzweg von Claudia Ferber und Gertrud Fersch gestaltet. Zum Frauenkreuzwegteam gehören Monika Bauer, Marina Dempfle, Sabine Kaiser, Brigitte Kreiter und Hannelore Vogler. Mit dabei ist auch die Jugendkirchenpfarrerin Johanneta Cornell sowie Jugendliche von LUV Junge Kirche Lindau.

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