Stefan Stahl läuft in Hergensweiler allen davon

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Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer geben die Läufer in Hergensweiler das Beste.
Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer geben die Läufer in Hergensweiler das Beste. (Foto: Maja Beck)
Schwäbische Zeitung
Maja Beck

Es hat sicherlich nicht am Wetter gelegen, dass in diesem Jahr etwas weniger Teilnehmer am Start des landschaftlich wunderschönen Leiblachlaufes waren, sondern eher an den konkurrierenden Laufveranstaltungen in der näheren Umgebung. Dennoch kann bei 157 Läufern, 62 Walkern und 48 teilnehmenden Kindern von einem vollen Erfolg der Veranstaltung gesprochen werden, was Teilnehmer und Zuschauer sicherlich ähnlich sahen.

Bereits vor dem Start herrschte reges Treiben rund um die Sporthalle in Hergensweiler. Ambitionierte Läufer wärmten sich auf, während andere sich entspannt mit anderen Läufern unterhielten. Gleichzeitig wurden die Kinder mit ihren Startnummern versehen, die, wie immer unterteilt nach Altersklassen, den Auftakt dieser Veranstaltung machten. Diese rannten je nach Alter ein oder zwei Dorfrunden und machten ihre Sache allesamt prima.

Beim Hauptlauf indes stand der Favorit in diesem Jahr nicht so eindeutig fest wie in den Vorjahren, nachdem keiner der Vorjahressieger der vergangenen beiden Läufe gemeldet war. Es blieb also spannend bis zum Schluss und entsprechend gespannt war auch die Stimmung bei den Zuschauern, die gleichzeitig gut gelaunt das wundervolle Frühsommerwetter genießen konnten.

Nach dem Start zog sich das Teilnehmerfeld schnell in die Länge, schließlich wartete eine anspruchsvolle Strecke auf die Teilnehmer. Anschließend mussten die Zuschauer ähnlich lange wie im Vorjahr auf den Sieger warten.

Frauen scheitern an der Einstunden-Marke

Stefan Stahl war als einer der Lokalmatadoren ins Rennen gegangen und siegte schließlich überlegen nach 43:49 Minuten. Der zweitplatzierte Matthias Marth vom SC Vogt ließ dann fast vier Minuten auf sich warten, relativ dicht gefolgt vom Lindauer Wolfgang Wäger. Bei den Frauen waren die ganz schnellen Frauen in diesem Jahr nicht am Start, auch wenn Marlies Willer in einer guten Zeit von 57:42 Minuten siegte. Die Zweit- und Drittplatzierten Simone Maier und Marion Klugger folgten mit jeweils einer Minute Abstand auf ihre jeweilige Vorgängerin. Alle anderen Frauen konnten die Einstunden-Marke nicht knacken.

Die Strecke war einmal mehr landschaftlich reizvoll, anspruchsvoll und führte in diesem Jahr an der Iglu-Sauna von Hauptsponsor Michael Schittenhelm vorbei. Dieser hatte eine besondere Idee: „Wenn der Verein es schafft, die Teilnehmeranzahl im nächsten Jahr zu verdoppeln, dann verdopple ich auch meine Sponsorensumme, für jeden weiteren Läufer gebe ich einen Euro zusätzlich dazu.“ Ein schöner Anreiz also, diesen tollen Lauf noch populärer zu machen.

Im Vorfeld hatte Organisatorin Heidi Abendschein übrigens zwei Trainingsläufe auf der Strecke des Leiblachlaufes durchgeführt, die sehr beliebt waren. „Das schöne war,“ sagte Heidi Abendschein, „dass wirklich viele Fremde, auch aus dem Ausland dabei waren, um die tolle Strecke kennenzulernen, auch wenn einge von ihnen am Tag des Laufes verhindert waren.“ Eine gute Voraussetzung also dafür, die Teilnehmerzahl im nächsten Jahr vielleicht tatsächlich zu verdoppeln.

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