Beim Hergatzer Haushalt läuft alles nach Plan

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Das Landratsamt Lindau hat den Haushalt 2018 der Gemeinde Hergatz gewürdigt. Kämmerer Frank Achberger verlas in der Ratssitzung das Schreiben. Genehmigungspflichtige Bestandteile gab es im Haushalt nicht, da die Gemeinde heuer keine Kredite aufnimmt.

Im laufenden Geschäft, dem sogenannten Verwaltungshaushalt, wird ein Überschuss von mehr als einer Million Euro erwirtschaftet. Der fließt als Zuführung in den Vermögenshaushalt, aus dem die Investitionen bestritten werden. Achberger sprach in diesem Zusammenhang von einer „Rekordzuführung“. Die Schulden werden Ende des Jahres auf gut 900 000 Euro gesunken sein. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 380 Euro. Diese liegt also weit unter dem Landesdurchschnitt. Das Rücklagenpolster der Gemeinde ist stattlich. Es lag Ende 2017 bei knapp 1,18 Millionen Euro. Positiv fiel auch Achbergers Zwischenbericht zum Haushalt aus. Hier bewegt man sich im Rahmen der Ansätze. Rund 60 Prozent der angesetzten Einnahmen sind im laufenden Geschäft bereits verbucht, beim Vermögenshaushalt sogar fast 80 Prozent. Einige Baumaßnahmen wie Feuerwehrhaus Maria-Thann, Dorferneuerung Wohmbrechts und Breitbandausbau sind noch am Laufen, also noch nicht verbucht. Bei einigen Haushaltsstellen gab es Über- oder Unterschreitungen. „Insgesamt halten sich die Ausreißer aber sehr in Grenzen“, so Achberger.

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