Der Plan für die neue Bodolzer Gemeindebücherei steht

 Der Plan zeigt es: Mehr Platz für noch mehr Bücher und sonstige Medien wird die neue Bodolzer Gemeindebücherei in Zukunft haben
Der Plan zeigt es: Mehr Platz für noch mehr Bücher und sonstige Medien wird die neue Bodolzer Gemeindebücherei in Zukunft haben. (Foto: isa)
Isabel de Placido

Der Plan für die neue Bodolzer Gemeindebücherei steht. Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Bürgermeister Christian Ruh dem Gremium die Entwürfe vor. Wie die LZ bereits berichtet hat, soll die Gemeindebücherei aus ihren angestammten Räumen im Haus Elisabeth in das extra dafür herzurichtende Untergeschoss des Saalanbaus beim Koeberle umziehen. Der Grund für diesen Umzug ist, dass die beliebte und gut genutzte Bücherei mehr Platz für ihre Medien braucht.

Die Bodolzer Bücherwürmer können sich schon mal freuen. Denn sie erwarten in Zukunft großzügige Räumlichkeiten, jede Menge Regale voller Lese-, Seh- und Hörstoff, gemütliche Schmökerplätze und eine Bühne für Veranstaltungen. So zumindest schauen die Planungen aus, die Bürgermeister Christian Ruh den Räten auf der jüngsten Gemeinderatssitzung präsentierte.

Demnach soll gleich links vom Eingang der Arbeitsbereich des Büchereiteams sein und damit jener Bereich, wo die Nutzer die Medien zurückgeben oder ausleihen. Daneben schließt sich der Kinderbereich und ein gemütlicher Platz zum Schmökern an. Die nächsten beiden Abteilungen sind großzügig mit Regalen bestückt und haben Arbeits- und Sitzgelegenheiten. Der größte Teil der Fläche ist ein Raum mit Bühne, in dem künftig nicht nur Veranstaltungen vonseiten der Bücherei stattfinden sollen, sondern der auch von anderen Veranstaltern genutzt werden kann. Hierfür wird auch ein großer Flachbildschirm zur Verfügung stehen, der mit Computern verbunden werden kann, kündigte der Bürgermeister an.

Eingeteilt in die vier offenen Räume wird der insgesamt 130 Quadratmeter große Raum durch Bücherregalflächen und nicht durch extra eingezogene Wände.

Dass das so ist und dadurch ohne Umstand umbaubar ist, war insbesondere den Räten Franz Joachim und Peter Sauter wichtig. Denn Franz Joachim sah die neue Bücherei im Untergeschoss des Koeberle „nur als Übergangslösung“ an. Darauf hoffte auch Peter Sauter, der von Anfang an die Meinung vertreten hatte, dass die neuen Räumlichkeiten nicht geeignet für die Bücherei seien. „Für die rund 8000 Medien ist der Raum jetzt schon deutlich zu klein“, wiederholte er und bezog sich dabei auf Empfehlungen der Staatlichen Landesfachstelle für Bibliotheken. Peter Sauter hätte es besser gefunden, wenn die Verwaltung für ihre Planungen Fachleute zu Rate gezogen hätte.

Eine Kritik, die Bürgermeister Christian Ruh so nicht stehen lassen wollte. Nach der zweiten Erwähnung Sauters betonte er, dass er „selbstverständlich“ mit der Fachstelle in Kontakt stünde und sich mit ihr abgesprochen habe. Was Peter Sauter jedoch neu war. Deshalb entschuldigte sich der Gemeinderat für seine ungerechtfertigte Kritik.

Büchereidame Jutta Lerch-Greb versicherte den Räten, dass künftige Buchkäufe für den Platzbedarf bereits eingerechnet seien und dass sich das gesamte Team auf die größeren Räumlichkeiten mitsamt der zusätzlichen Möglichkeiten freue.

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