Bodolzer Adventsstadelmarkt zieht viele Besucher an

Lesedauer: 3 Min
 Leuchtende Augen beschert der Nikolaus den Kindern beim Bodolzer Adventsstadelmarkt.
Leuchtende Augen beschert der Nikolaus den Kindern beim Bodolzer Adventsstadelmarkt. (Foto: Isabel de Placido)
isa

Rund um den Stadel im Bodolzer Ortskern hat es bereits geweihnachtet. Lichter leuchten, in der Luft liegt ein feiner Glühwein- und Waffelduft.

Bodolzer Vereine, Institutionen, Gruppen, aber auch Privatleute haben für den Adventsstadelmarkt gebacken, gebastelt und Kränze gebunden. Obendrein gibt es jede Menge Kunsthandwerkliches. Auch der Nikolaus kam mit leckeren Äpfeln im Gepäck.

Fröhliche Gesichter lassen sich all überall erkennen. Insbesondere auf dem idyllischen Platz zwischen dem Stadel, dem Köberle und dem Haus der Generationen. Unter bunten Lichterketten bieten hier der Kindergarten, der Bogenschützenverein, Adnan Wahoud mit seiner Syrienhilfe, die „Bratapfellikörfraktion“ und Norbert Zanker allerlei Leckereien an.

Die Kinder vergnügen sich unterdessen in der Kinderbastelecke des Stadels, wo Ventura Engels mit ihnen Christbaumschmuck und Holzkerzen bastelt. Unten auf der Rathausstraße herrscht reges Markttreiben. Für das nötige Flair sorgen Holzbuden, die sich die Gemeinde von ihrem Wasserburger Nachbarn ausgeliehen hat. Hier gibt es liebevoll Selbstgemachtes und außergewöhnliches Kunsthandwerk oder einfach nur mit Liebe gebackene Plätzchen. Neben weihnachtliche Dekorationen gibt es auch Adventskränze von Helga Glemser. „Wenn man mal angefangen hat, wird es zur Sucht“, erklärt sie und meint damit das Kranzen.

Seit die frühere Bürgermeisterin Ursula Sauter den Adventsstadelmarkt ins Leben gerufen hat, ist die Gemeinderätin dabei. In diesem Jahr ausschließlich mit grün-roten Adventskränzen. Ein paar Schritte weiter hat Katrin Burlefinger aus Lindau eine Bude ergattert. Auch sie verkauft nicht zum ersten Mal auf dem Bodolzer Adventsstadelmarkt ihre lieblichen Feen und Engel aus Schafswolle.

Michaela Lemm und Brigitta Geiser bieten Geschenke aus Papier an: „Wir versuchen immer was Besonderes zu haben, was man im Laden nicht bekommt“, erklären die beiden Frauen. So gibt es bei ihnen „Adventskalender to go“ für die Handtasche, einen „Christbaum in der Dose“ samt Liedertext oder ihre „Notfallschneeflocken“.

Christine Merz schätzt am Bodolzer Adventsstadelmarkt folgendes: „Ich kauf am liebsten wo, wo es ehrenamtlich oder für einen guten Zweck ist.“

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen