Straßensanierungen für 75 000 Euro beschlossen

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Der Zwiefalter Gemeinderat hat eine Reihe von Straßenunterhaltungsmaßnahmen beschlosen.
Der Zwiefalter Gemeinderat hat eine Reihe von Straßenunterhaltungsmaßnahmen beschlosen. (Foto: Bernd Wüstneck/dpa)
Heinz Thumm

Der Technische Ausschuss des Gemeinderats hat verschiedene Straßen und Wege, die dringend repariert werden müssen, besichtigt, die Kosten mit der Wegebaugemeinschaft Albrand zusammen geschätzt und eine Prioritätenliste erstellt. Jetzt war der Gemeinderat an der Reihe.

Folgende Unterhaltungsmaßnahmen stehen an: In der Schulstraße soll vom Haus Nr. 1 bis zur Hofeinfahrt an der Schule die Fahrbahn neu asphaltiert werden – Kostenschätzung 15 725 Euro. In der Grundschule ist geplant die Schulhoffläche auf der gesamten Fläche bis zum unteren Eingang mit Asphalt zu überziehen – Kosten: 8031 Euro. Auf der Zufahrt zum Schützenhaus soll der Belag durchgefräst, verdichtet und eine Trag-/Deckschicht eingebaut werden – Kosten 15 220 Euro. Im Armsündergässle ist vorgesehen die gefährlichen Stellen provisorisch zu reparieren – Kosten 18 729 Euro. Auf der Zufahrt zur Fischzucht Gossenzugen soll eine provisorische Reparatur des Fahrbahnbelages erfolgen – Kosten 16 052 Euro.

Die Kosten von knapp 75 000 Euro sind im Haushaltsplan 2019 für Straßenunterhaltungsarbeiten im Haushaltsplan enthalten. Eventuell können noch einzelne weitere Maßnahmen ausgeführt werden.

Während Bürgermeister Henne die vorgeschlagenen Maßnahmen für „machbar“ hält, hatten die Gemeinderäte doch noch einige Rückfragen. Gemeinderat Walter Münch erinnerte an einen Ortstermin in Hochberg, wonach Ausbesserungsarbeiten zur Verbreiterung der Ortsstraße im nördlichen Bereich nötig seien. Bärbel Walzer hinterfragte die Maßnahmen an der Zufahrt zum Schützenhaus, da dieser Weg doch nur gering frequentiert sei. Bruno Auchter erkundigte sich nach der Anwendung des Verursacherprinzips an der Zufahrt zur Fischzucht Gossenzugen.

Gerhard Wax fragte nach Gründen für die Verschiebung der Maßnahmen am Talweg in Baach. Siegfried Waidmann plädierte dafür bereits kleine Schäden zu reparieren, damit nicht aus kleinen noch größere Löcher werden, die mit viel höherem Aufwand zu reparieren seien.

Im Beschluss des Gemeinderats werden die Arbeiten gemäß Prioritätenliste ausgeführt. Nach Einzelgesprächen können dann noch weitere Reparaturarbeiten nach persönlichen Rücksprachen ausgeführt werden.

Als kommunaler Vertreter im Gemeindeverwaltungsverband Zwiefalten-Hayingen erinnerte Bruno Auchter daran, dass die notwendigen Maßnahmen nach den Starkregenfällen in 2018 noch ausgeführt werden müssen.

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