Konzept für neue Bauvorhaben

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Für den Ortsteil Hochberg der Gemeinde Zwiefalten wurde ein Ortsentwicklungskonzept Hochberg entwickelt, das Möglichkeiten zur
Für den Ortsteil Hochberg der Gemeinde Zwiefalten wurde ein Ortsentwicklungskonzept Hochberg entwickelt, das Möglichkeiten zur Bebauung von Baulücken und Ersatz- oder Neubauten ermöglicht. (Foto: Heinz Thumm)
Heinz Thumm

Der Zwiefalter Ortsteil Hochberg ist geprägt durch eine natürlich gewachsene Siedlungsstruktur, die Topografie und die landwirtschaftliche Nutzung. Die Gebäude zeichnen sich durch relativ steile Dächer und niedrige Geschosshöhen aus. Durch ortsansässige, bauwillige Interessenten hat der Ort bereits vereinzelte bauliche Veränderungen nach modernen, nicht regionalem Maßstab erfahren. In der jüngsten Zwiefalter Gemeinderatssitzung war das Ortsentwicklungskonzept für neue Bauvorhaben Thema.

Das Einfügen von weiteren Bauvorhaben dürfe das Ortsbild nicht beeinträchtigen. Ausschlaggebend dafür ist, dass das Gesamtbild nicht gestört wird. Um dem Anspruch an eine angemessene Nachverdichtung nachzukommen, müssen die Grundsätze abgestimmt und für die zukünftige Entwicklung von Hochberg festgelegt werden. Ziel ist eine behutsame Ortsentwicklung unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und soweit möglich die Bewahrung bestehender Strukturen. Um junge Leute im Ort zu halten, wird eine gute Weichenstellung gewünscht.

In einem konstruktiven Miteinander wurden mit dem Landratsamt, dem Büro Stadtplanung Künster und dem Gemeinderat Möglichkeiten für eine Entwicklung erarbeitet. Folgende Absichtserklärung wurde verfasst: Als Maßstab des Einfügens von Ersatzbauten und für die Bebauung von Baulücken wird künftig die absolute Gebäudehöhe/Firsthöhe herangezogen. Ergänzend hierzu werden für die Dachgestaltung mehrseitig geneigte Dächer mit einer Mindestneigung von 20 Grad festgelegt.

Im Blick auf andere Teilorte wurde vorgeschlagen, dass jede Gemeinde einzeln betrachtet werden muss. Auf die Festlegung von Bebauungsplänen wurde verzichtet, da diese auch die Rechte und Pflichten der benachbarten Gebäude regeln und nach kurzer Zeit dann eine Menge von Ausnahmegenehmigungen erforderlich wären. Nach ausgiebiger Diskussion wurde die Absichtserklärung einstimmig verabschiedet.

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