Führung zur Großen Heuneburg

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So soll die Große Heuneburg einst ausgesehen haben.
So soll die Große Heuneburg einst ausgesehen haben. (Foto: Marion Buck)
Schwäbische Zeitung

Am „ Tag des offenen Denkmals“ am 9. September bietet der Geschichtsverein Zwiefalten eine Führung von Upflamör zur Großen Heuneburg mit Jürgen Hamann und Hubert Schelkle aus Ehingen an. Dieser Tag, der jeweils am 2. Sonntag im September stattfindet, wurde bereits im Jahr 1993 eingeführt und wird durch die „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ koordiniert. Ziel ist, der Bevölkerung das baukulturelle Erbe unseres Landes erlebbar zu machen.

Es wird eine kleine Wanderung von Upflamör zur großen Heuneburg, einer frühen Siedlung der in der Region um Zwiefalten einst ansässigen Kelten, versteckt im Wald, angeboten, um die dortigen Grabungsergebnisse des Landesdenkmalamtes vorzustellen. Die Heuneburg ist gegliedert in eine von Wällen umgebene Hauptburg und eine Vorburg im Norden. Im Bereich der Hauptburg wurde ein Hausgrundriss untersucht und im Nordwesten eine ausdrucksvolle Trockenmauer mit einer Stärke von 3,6 m freigelegt. Das Fundmaterial spricht dafür, dass die Große Heuneburg in der Hallstattzeit errichtet wurde.

Bei den Referenten handelt es sich um exzellente Kenner der keltischen Siedlungen und Kultur, die gerne auch zur Diskussion mit den Teilnehmern zur Verfügung stehen. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Ortsausgang Upflamör in Richtung Geisingen, Kostenbeitrag 3 Euro.

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