„Ein Beruf, der zufrieden macht“

Lesedauer: 5 Min
 Geschafft – 22 Gesundheits- und Krankenpflegende starten nach bestandenem Examen in die berufliche Zukunft.
Geschafft – 22 Gesundheits- und Krankenpflegende starten nach bestandenem Examen in die berufliche Zukunft. (Foto: Rieke Mitrenga)
Schwäbische Zeitung

Drei Jahre lang haben die 22 Schülerinnen und Schüler der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des ZfP Südwürttemberg auf diesen Moment hingearbeitet: Bei der Examensfeier wurden ihnen nun feierlich ihre Urkunden überreicht.

Neben dem theoretischen Unterricht in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule waren die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen drei Jahren auf verschiedenen Stationen und Wohngruppen des ZfP Südwürttemberg und der PP.rt Reutlingen im Einsatz. Nach den abschließenden mündlichen, schriftlichen und praktischen Prüfungen feierten sie den besonderen Moment der Urkundenübergabe nun gemeinsam mit Freunden, ihrer Familie und ihren schulischen Wegbegleitern der vergangenen Jahre. So genossen die rund 100 Gäste zunächst ein Drei-Gänge-Buffet, das Küchenleiter Christopher Caspers und sein Team zubereitet hatten.

Nach dem Essen ergriff der Pflegerischer Leiter des Zentralbereichs Pflege und Medizin, Hans-Peter Elsässer-Gaißmaier, das Wort. Er richtete Glückwünsche vom ZfP Südwürttemberg und Geschäftsführer Dr. Dieter Grupp aus. „Sie haben eine krisensichere Berufsausbildung“, war sich Elsässer-Gaißmaier sicher. Er animierte die jungen Pflegekräfte trotzdem, weiterhin neugierig zu bleiben und dazuzulernen: „Gehen Sie in ein abenteuerliches Leben.“ Die Arbeit als Gesundheits- und Krankenpfleger sei aber nicht nur vielseitig und spannend, sondern vor allem eines: „Ein Beruf, der zufrieden macht.“

Auch der Pflegedirektor der PP.rt, Uwe Armbruster, war bei der Examensfeier. Er freute sich über die gelungene Integration der fünf Schülerinnen und Schüler aus Reutlingen. Armbruster war zudem als Gastdozent in der Schule tätig. So konnte er aus erster Hand berichten: „Der Kurs war hochinteressiert. Er nahm Inhalte begierig auf und versuchte diese auch umzusetzen.“

Schulleiterin Andrea Fessler erklärte den Gästen unterhaltsam am Beispiel eines Flugzeugs, was Pflege ausmacht: „Pflege bedeutet, auch Fliegen können. Schauen wir uns jetzt das Flugzeug ihrer Ausbildung an.“ Auf einem Flipchart zeichnete sie die Bestandteile des Flugzeugs ein und erklärte diese. Die Schülerinnen und Schüler seien die Passagiere. Ihre Plätze wurden zu Beginn von der Crew, den Praxisanleitern und Lehrern, ausgewiesen. Als weiteren Bestandteil zählte Fessler unter anderem die Motoren des Flugzeugs auf, die die Motivation der Schüler widerspiegeln. Schließlich klebte die Schulleiterin ein Bild in das Cockpit, das für einige Lacher der Gäste sorgte: ein Foto von Klassenlehrer Horst Schmidt. „Drei Jahre sind sie den Langstreckenflug gefahren – jetzt gibt es den Pilotenschein“, verkündete Fessler mit einem Augenzwinkern. Anschließend überreichte sie gemeinsam mit Schmidt die Urkunden. Vier Schülerinnen und Schüler überzeugten mit besonders guten Noten: Niklas Buck, Janine Oetinger, Susanne Hueber und Nadine Butzengeiger.

Musikalische umrahmt wurde die Feier von The White Birds. Mit gefühlvollen Gesang mit Gitarrenbegleitung und Liedern wie „An Tagen wie diesen“ griff die Band die Stimmung der Examensfeier gelungen auf. Die Klassensprecher bedankten sich im Namen des gesamten Kurses bei ihren schulischen Wegbegleitern. Den Lehrern und Praxisanleitern überreichten sie Blumen, für Andrea Fessler und Horst Schmidt, auf den man sich habe immer verlassen können, gab es einen Geschenkkorb. Zum Abschluss der Examensfeier zeigten die Schüler eine Präsentation „Impressionen aus dem Azubi-Life“ mit vielen Bilder und lustigen Sprüchen zu den vergangenen drei Jahren.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen