Feucht-fröhliche Party bringt viele Probleme mit sich

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Viele zweideutige Sprüche gaben dem Stück der Dorfer Theatergruppe eine zusätzliche Würze,
Viele zweideutige Sprüche gaben dem Stück der Dorfer Theatergruppe eine zusätzliche Würze, (Foto: Gerhard Rundel)
Schwäbische Zeitung
Gerhard Rundel

Viel zu lachen hat es bei der Aufführung der Dorfer Theatergruppe in der Gemeindehalle Winterstettendorf gegeben. Die örtliche Theatergruppe präsentierte zum 30-jährigen Bestehen den Schwank: „Drei Tanten für Charly“ mit viel Humor.

Das Stück spielt sich in der Familie Scherer ab. Begonnen hatte das Durcheinander, als die Familienmitglieder von einer feucht-fröhlichen Party spät in der Nacht zurückkehrten. Das gewitzte Hausmädchen Carola (Daniela Burghart) war dabei, mit ihrem Liebhaber Martin (Thomas Bleyer) den Tag mit Küssen und Kuscheln ausklingen zu lassen. Doch damit war Schluss, als die Familienmitglieder nach und nach eintrudelten. Vor allem Charly (Hubert Ruß) hatte dem Alkohol sehr zugesagt. Seine Freundin Jutta (Stefanie Schmid) hatte alle Hände voll zu tun, den Betrunkenen ins Bett zu bringen.

Charlys Tante Hermine (Tine Schmid) hat bei der Party Willibald Meyer (Josef Zinnecker), den Vater von Charlys Freundin Jutta kennengelernt und gleich mit nach Hause gebracht. Thomas Scherer (Anton Herberger) kam mit seiner Frau Silvia Schulz-Scherer (Patricia Birkler) heim. Sie hat es auf Geld und ein gutes, späteres Erbe abgesehen. Charlys Bruder Frank (Benni Zinser) will seine Freundin Gabi Krämer (Melanie Franz) bald heiraten und ihr einen Job in der Firma verschaffen. Und dann war noch Mutter Ursula Scherer (Lilly Laux). Um die Einzige mit diesem neuen modischen Kleid zu sein, kaufte sie dieses gleich in allen Größen auf.

Hausmädchen nutzt Chaos aus

Der Morgen nach der Party bescherte Katzenjammer und eine Menge Probleme. Um ihre Ziele besser zu erreichen, verkleideten sich einige Familienmitglieder – es entstand ein chaotisches Durcheinander. Hausmädchen Carola wusste dies geschickt auszunutzen. Am Ende war nicht nur Charly einem Nervenzusammenbruch nahe.

Das Theaterstück, das in angenehmer räumlicher Atmosphäre stattfand, nahm von Akt zu Akt immer mehr Fahrt auf. Die Szenen der hervorragenden Schauspieler wurden vom erfahrenen Regisseur Gebhard Maucher gut in Szene gesetzt. Zweideutige Sprüche gaben dem Stück zusätzliche Würze. Eine Aufführung, die am Ende mit viel Beifall belohnt wurde. „Ich fand das Theater toll. Es war lustig und sehr gut gespielt“, lobte Theaterbesucher Frank Jakob aus Bad Schussenried die Aufführung. Er war mit seinen Team von der Rathausapotheke anwesend. Seine Mitarbeiterinnen sagten: „Es war gut und sehr kurzweilig.“

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