Friedmann überzeugt bei Debüt für Nationalmannschaft

Nils Friedmann verbuchte bei seinen ersten beiden Wettkämpfen im Trikot der deutschen Junioren-Nationalmannschaft zwei Podestplä
Nils Friedmann verbuchte bei seinen ersten beiden Wettkämpfen im Trikot der deutschen Junioren-Nationalmannschaft zwei Podestplätze. (Foto: Deutsche Schützenjugend)
Schwäbische.de

Nils Friedmann vom Schützenverein Birkenhard hat ein erfolgreiches Debüt im Trikot der deutschen Junioren-Nationalmannschaft gefeiert. Beim Weltcup in Suhl erreichte der 19-Jährige mit der Mannschaft Platz drei, beim internationalen Juniorenturnier in Pilsen (Tschechien) gewann er überraschend im Einzel den Luftgewehrwettbewerb.

Beim Weltcup im Landesleistungszentrum in Suhl traten circa 500 Teilnehmer aus 50 Nationen über neun Tage hinweg an. Bei seinem ersten internationalen Wettkampf im Trikot der deutschen Junioren-Nationalmannschaft startete Friedmann in der Disziplin Kleinkaliber-Dreistellungskampf. In der Einzelwertung erkämpfte sich der Birkenharder in einer laut Mitteilung spannenden Qualifikation den fünften Platz unter insgesamt 31 Startern. Im Finalwettkampf belegte Friedmann am Ende den sechsten Platz. Einen Tag später stand er mit seinen Mannschaftskollegen Marc Hülsmann und Leon Thieser wieder im Finale. Dem Trio gelang eine kleine Sensation, Platz drei schlug letztlich zu Buche.

Bei einem der bestbesetzten internationalen Juniorenturniere in Pilsen (Tschechien) lief es für Friedmann im Luftgewehr-Einzelwettbewerb noch besser. In der Qualifikation blieb er mit 622,7 von möglichen 654,0 Ringen nur knapp unter seiner persönlichen Bestleistung und erreichte damit den vierten Platz.

In die Ausscheidungsrunde der besten Acht startete er zunächst mit einem mäßigem Ergebnis. Nach zehn Schuss lag der Birkenharder auf dem vierten Platz, fürs Finale musste er aber mindestens Zweiter werden. Seine folgenden 15 Schuss waren unter allen Finalisten die Besten und damit zog Friedmann als Zweiter ins Gold-Finale ein. Dort begann alles wieder bei Null, jeder Schuss wurde mit zwei Punkten für den Besseren gewertet. Friedmann ließ an diesem Tag keine Zweifel aufkommen, wer am Ende den Schießstand als Sieger verlassen würde. Nur ein einziges Mal konnte sein tschechischer Kontrahent zum Gleichstand (2:2) ausgleichen. Der Tscheche legte einen schnellen Rhythmus vor, Friedmann konterte in der Folge aber jeden Schuss mit einem noch besseren Ergebnis und gewann den Wettkampf letztlich deutlich mit 16:8 Punkten.

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