Ein Licht für verstorbene Kinder anzünden

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Der Organisationskreises des Gottesdienstes (von links): Karl-Heinrich Gils, Silvia Speidel, Monika Fritschle, Christine Baur-Br
Der Organisationskreises des Gottesdienstes (von links): Karl-Heinrich Gils, Silvia Speidel, Monika Fritschle, Christine Baur-Braune, Anette Brade, Hannelore Bosch, Björn Held und Doris Seitz-Kernen. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Der Arbeitskreis „Trauer – Leben“ lädt am Weltgedenktag für verstorbene Kinder zu einem ökumenischen Gottesdienst ein, und zwar am Sonntag, 8. Dezember, um 18.30 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum, Martin-Luther-Straße 6 in Warthausen. Damit auch Kinder kommen können, ist für sie eine Malecke vorbereitet.

Wenn ein geliebtes Kind gestorben ist, ob vor der Geburt, ob klein, in jungen Jahren oder erwachsen, entsteht eine Lücke für die Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde. Auch nach Jahren gibt es Stunden, in denen das Kind schmerzlich vermisst wird, besonders in der Advents- und Weihnachtszeit.

Als Lichtblick zündet man weltweit wie in diesem Gottesdienst oder daheim für diese Kinder eine Gedenkkerze an, die man auch mitbringen kann. Während die Kerzen in der einen Zeitzone verlöschen, werden sie in der nächsten angezündet, so dass eine Lichterkette 24 Stunden die Welt erleuchtet. Jedes Licht steht für das Wissen, dass diese Kinder das Leben ihrer Angehörigen erhellt haben, dass ihr zu früh beendetes Leben einen Sinn hat. Es vermittelt die Hoffnung, dass die Trauer das Leben der Angehörigen nicht für immer verdunkelt. Das Licht schlägt Brücken der Solidarität von einem betroffenen Menschen zum nächsten, von einem Land zum anderen.

Ein ermutigendes Zeichen der Hoffnung wurde schon für manchen Trauernden ein Schmetterling. Die Entwicklungsphasen des Schmetterlings werden an diesem Abend zum roten Faden.

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