Bürgerinitiative will über den Boden im Rißtal informieren

Schwäbische Zeitung

Wie bereits in den vergangenen Jahren organisiert die Bürgerinitiative (BI) „Schutzgemeinschaft Risstal“ ab Samstag, 1. Mai, eine Informationskampagne zum Thema Boden.

Seit im Jahr 2017 bekannt wurde, dass das landwirtschaftlich geprägte Rißtal bei Warthausen einer riesigen Industrieanlage weichen soll, engagiert sich die Initiative für den Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen. Während im vergangenen Jahr die Bevölkerung mit mehr als 20 Schildern über den landwirtschaftlichen Anbau im Rißtal informiert wurde, dreht sich in diesem Jahr alles um das Thema CO2.

„Selbst ein CO2-neutrales-Industriegebiet kann die Regulierungsleistung, die ein landwirtschaftliches Gebiet erbringt, niemals erreichen“, behauptet die BI in einer Pressemitteilung. Insbesondere weil durch eine Bebauung sämtliche klimawichtigen Bodenfunktionen zerstört werden.

Neben Weizen, Gerste, Raps und Mais, findet man im Rißtal auch eine kleine Waldfläche, Zwischenfrüchte und Grünflächen. „Jede Anbauart für sich produziert unterschiedlich viel Sauerstoff und bindet unterschiedliche Mengen an CO2.“ Die Schutzgemeinschaft BI Risstal will Bürger einladen, den „unwiederbringlichen Charme des Rißtals bei den ersten Sonnenstrahlen“ zu genießen und lädt daher dazu ein, das Rißtal bei Herrlishöfen zu besuchen. Solange dies noch möglich sei.

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