Zehn Wainer feiern Goldene Konfirmation

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Gemeinsam haben sie am vergangenen Sonntag gefeiert: die Jubelkonfirmanden und die Jugendlichen, die am Sonntag, 18. März, um 9
Gemeinsam haben sie am vergangenen Sonntag gefeiert: die Jubelkonfirmanden und die Jugendlichen, die am Sonntag, 18. März, um 9 Uhr in der Michaelskirche ihre Konfirmation erfahren. (Foto: Manuel Mussotter)

Ein Jubiläum der besonderen Art haben zehn Menschen am vergangenen Sonntag in der Michaelskirche in Wain gefeiert. Dort nahmen sie an einem Festgottesdienst anlässlich ihrer Goldenen Konfirmation teil.

Die beiden Pfarrer Hans-Joachim Kienzle und Ernst Eyrich zogen mit zehn Jubelkonfirmanden zu den festlichen Klängen des Posaunenchors in das Gotteshaus ein. Kienzle war von 1967 bis 1980 Gemeindepfarrer in Wain. Im Jahr 1968 feierte er mit den heutigen Ehrengästen das Fest der Konfirmation.

In einer Ansprache erklärte der inzwischen pensionierte Kienzle, wie er für die jungen Leute immer die Bibelworte (Denksprüche) ausgesucht habe, die ja die Konfirmanden ihr Leben lang begleiten sollen. Heute, nach 50 Jahren, sei es sicher interessant zu erfahren, inwiefern dieser Leitspruch jeden Einzelnen begleitete. Aus den Händen Kienzles erhielten die Jubilare ihren Denkspruch noch einmal in Form einer Urkunde überreicht.

Pfarrer Ernst Eyrich betete mit den Jubelkonfirmanden ein Gebet, das auch alle Verstorbenen und diejenigen des Jahrgangs mit einschloss, die aus den verschiedensten Gründen nicht dabei sein konnten. Er wünschte sich für die 68er-Konfirmanden, dass sie in der Wainer Michaelskirche eine Heimat hätten.

Lotte Obrist, die den Festtag für ihre Jahrgänger organisiert hatte, war die Freude darüber anzumerken. Sie freue sich über jeden, der der Einladung gefolgt sei. Glücklich sei sie, alte Bekannte wiederzusehen, um mit ihnen wieder einmal Gemeinschaft zu erleben, sagte sie.

Im Anschluss an den Gottesdienst besuchte die Festgesellschaft das Schulhaus in Wain. So sollten alte Erinnerungen geweckt, aber eben auch die Veränderungen der vergangenen 50 Jahre erfahren werden.

Den Mittag ließen die Jahrgänger im Gasthaus beim gemeinsamen Mittagessen und Kaffeetrinken ausklingen.

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