Fulminanter Start in den Frühling

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Schwäbische Zeitung
Klaus Pasedag

Beim Frühjahrskonzert des Musikvereins Wain in der Gemeindehalle sind drei Musikanten für ihre jeweils zehnjährigen Aktivitäten mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet worden. Der stellvertretende Kreisverbandsdirigent Wolfgang Kammerlander ehrte Manuel Kösling, Wolfgang Spika und für ihr Engagement in der Jugendarbeit Andrea Just.

Den Konzertabend öffnete die Jugendkapelle Balzheim-Dietenheim-Wain unter der Leitung von Daniel Walcher. Zum Auftakt ertönte die „Ringgenberger Festmusik“, danach sagten Lisa Kroh-Baisch und Rebecca Fuchs die folgenden Stücke an. In dem Stück „Eiger“ (James Swearingen) begab sich das Publikum musikalisch auf eine gemeinsame Besteigung der Nordwand.

Der Musikverein Wain, dirigiert und moderiert von Sebastian Just, begann mit dem Stück „Valhalla“ von James L. Hosay. Das zweite Werk, „Hounds of Spring“, übersetzte Just mit „Spuren des Frühlings“, und tatsächlich klangen die Frühlingsstimmungen eindeutig aus dem Stück heraus.

Danach kündigte der MV-Vorsitzende Manfred Preus eine Überraschung an. Die frisch restaurierte Vereinsfahne wurde durch den Saal zur Bühne getragen und dort aufgestellt. Preus dankte für die Spenden, die das Restaurieren ermöglicht hatten. Auch der Baron von Herman auf Wain beteiligte sich, indem er die noch fehlende Summe zur endgültigen Fertigstellung beisteuerte.

Mit dem Marsch „Semper fidelis“ (John Philip Sousa) „begrüßte“ das Orchester die Vereinsfahne und wollte damit den ersten Teil des Programms beenden. Das ließ aber das Publikum nicht zu und forderte vor der Pause noch eine Zugabe.

Den zweiten Programmteil startete der Musikverein Wain mit dem Stück „Walled City Suite“ des Schweizer Komponisten Christoph Walter. Es folgte, vom Publikum ebenfalls gefeiert, der Konzertmarsch „Euphoria“ (Martin Scharnagl). Auch die dann folgende Musik aus dem Film „Die Eiskönigin“ – „Symphonic Highlights From ,Frozen’“, arrangiert von Stephen Bulla – begeisterte und wurde so perfekt vorgetragen, dass wer den Film gesehen hatte, problemlos noch einmal in die Handlung eintauchen konnte.

Am Ende gab es Blumen für die Dirigenten des Frühjahrskonzerts und die Moderatorinnen der Jugendkapelle. Erwähnenswert auch, dass an diesem Abend fünf junge Musiker ihren ersten Auftritt hatten: Ronja Engelmeyer, Adrian Kriegel, Ropafadzo Gwashavanhu, Emily Springer und Leonie Stetter.

Als letztes Stück des Abends erklang „Lord of the Dance“, arrangiert von Frank Bernaerts. Die Zugabe war das Lied „Gruß aus Tirol“. Und wieder war das Publikum so begeistert, dass es sich eine weitere Zugabe erklatschte. Nun spielte das Orchester ein spezielles Stück, das die Musiker selber mit rhythmischem Klatschen begleiteten: den „Saxonia-Blues“.

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