Feuerwehr Wain bildet sich fleißig fort

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Die Leitung beim Feuerwehrlied übernahmen Bodo Stetter, Helmut Kösling und Gerhard Walcher (von links).
Die Leitung beim Feuerwehrlied übernahmen Bodo Stetter, Helmut Kösling und Gerhard Walcher (von links). (Foto: Klaus Pasedag)
Klaus Pasedag

Die Freiwillige Feuerwehr Wain zählt derzeit 38 aktive Mitglieder, davon vier Frauen mit Notfallseelsorgerin Helene Glass-Neumann und Notfallseelsorger Pfarrer Ernst Eyrich. Die Altersabteilung besteht aus neun Mitgliedern mit ihrem Obmann Gerhard Walcher. Dies wurde bei der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben.

Kommandant Bodo Stetter berichtete von der neuen Alarm- und Ausrücke-Ordnung. Grund war die Umstrukturierung der Leitstelle Biberach und die Einführung einer neuen Software sowie die Entlastung der Stützpunktfeuerwehren.

Bei den neun Einsätzen im vergangenen Jahr kamen insgesamt 250 Einsatzstunden zusammen. Ebenso wurden 17 Gesamtübungen abgehalten. An allen Übungen haben sieben Personen teilgenommen. Das waren Sven Böhringer, Adrian Kriegl, Fabian Lutz, Sven Ottinger, Peter Schuler, Michael Böhringer und Bodo Stetter. Die diesjährige Hauptübung fand in der Zieglerstraße statt. Dabei zeigte die Feuerwehr, dass sie ihren Aufgaben gewachsen ist.

Auch 2019 wurden wieder viele Lehrgänge absolviert. Dabei waren die Feuerwehrkameraden Johannes Schließer, Adrian Kriegl und Sven Ottinger, die am Truppmann-Lehrgang Teil 1 mit Sprechfunker teilnahmen.

Am Atemschutzgeräteträger-Lehrgang nahmen Manuel Kösling, Emil Höffner und Matthias Lehner teil. Andreas Stetter nahm in Laupheim am Truppenführer-Lehrgang teil. Nina Klotz und Tobias Kösling besuchten dort den Maschinisten-Lehrgang. Den Jugendgruppenleiter-Lehrgang besuchte Sven Böhringer. Kommandant Bodo Stetter beteiligte sich am deutschen Brandschutzforum in Bruchsal.

Es folgte der Bericht von Pfarrer Ernst Eyrich mit den Notfallseelsorge-Einsätzen der evangelischen und katholischen Kirche. Dabei erwähnte er im Detail, dass diese Einsätze „Erste-Hilfe für die Seele“ in Notfällen und bei Krisensituationen sind.

Stellvertreterin Helene Glass-Neumann hatte im Jahr 2019 aus gesundheitlichen Gründen pausiert, ist jetzt aber wieder im Dienst.

Weiter zählte Pfarrer Ernst Eyrich auf, dass Notfallseelsorger unverletzt Beteiligte betreuen, Verletzte während der Rettung und während der Wartezeiten umsorgen, sich um Angehörige, die am Einsatzort sind oder dort eintreffen kümmern und die Fürsorge von erschöpften Einsatzkräften übernehmen. Weiter beten sie für Sterbende und Tote. Ebenso überbringen sie Todesnachrichten gemeinsam mit der Polizei. Die Kooperation der Notfallseelsorge erfolgt mit den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei, DRK und sonstigen Diensten. Etwa 50 ehrenamtliche Frauen und Männer arbeiten im gesamten Landkreis Biberach in der Notfallseelsorge.

Nach dem Bericht des Jugendfeuerwehrwarts Sven Böhringer wurden die Jugendleiter für ihre Einsätze geehrt. Die momentane Stärke der Jugendfeuerwehr Schwendi-Wain besteht aus 37 Jugendlichen, davon vier Mädchen und acht Jugendliche aus Wain, dann noch 23 Jugendliche, davon zwei Damen. Jugendwart Sven Böhringer zählte die ganzen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr auf. Dazu wurden im Jahr 2019 21 Übungen abgehalten. Dabei erwähnte er, dass Julius Bühler bei allen Übungsabenden dabei war,

Von der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg erhielten die Ehrennadel in Silber für ihre aktiven Beteiligungen: Nicolas Faure, Schönebürg, Patrick Sax, Schönebürg und Benjamin Thanner, Sießen. Gesamtjugendwart Rainer Segmehl wurde nach acht Jahren Tätigkeit verabschiedet, Sein Nachfolger ist Matthias Grimm aus Orsenhausen.

Die Versammlung stimmte dem Bericht der Kassenprüfer zu.

Bürgermeister Stephan Mantz bestätigte in seinem Bericht die vom Kommandanten Stetter aufgeführten Punkte zum Neubau eines Feuerwehr-Gerätehauses in Wain auf dem Fromm-Areal. Auch Mantz meinte, dass 2019 ein arbeitsreiches Jahr war und der Gemeinderat davon überzeugt ist, dass ein gutes Gerätehaus gebaut wird.

Es folgten die Beförderungen, die durch Bürgermeister Stephan Mantz durchgeführt wurden. Feuerwehrmann sind jetzt: Sven Ottinger, Johannes Schließer, Adrian Kriegl und Michael Böhringer. Zum Hauptfeuerwehrmann mit mindestens 13 Jahren Tätigkeit wurden Simon Böhringer und Daniel Walcher befördert.

Es folgten die Beförderungen von drei Hauptlöschmeistern, die mindestens 15 Jahre Truppenführer waren: Karl-Heinz Blank, Daniel Habdank und Stefan Schulnig.

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre ehrenamtliche Dienstzeit bekamen: Jörg Böhringer, Sven Böhringer, Manuel Kächler, Sven Kabbe, Daniel Walcher und Ernst Eyrich. Ein weiteres Feuerwehr-ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre ehrenamtliche Dienstzeit erhielten Herbert Bühler, Bernhard Schließer und Gerhard Stetter.

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