Wallfahrt auf den Bussen wieder möglich

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 Der Bussen lockt wieder Wallfahrer.
Der Bussen lockt wieder Wallfahrer. (Foto: Thomas Warnack)
Schwäbische Zeitung

Nach Wochen der Beschränkungen, macht die Seelsorgeeinheit Bussen neue Angebote für gemeinsame Gottesdienste und Wallfahrten. Zwar weiterhin mit den nötigen Hygieneregeln, aber mit frischer Kreativität und neuem Tatendrang zu anderen Gottesdienstformen.

Das Pastoralteam freut sich, dass ab 16. Juni wieder gemeinsame Gottesdienste in der Seelsorgeeinheit möglich sind. Auch Wallfahrtsmessen finden wieder dienstags um 19 Uhr auf dem Bussen statt. Diese Heilige Messe ist für Wallfahrerinnen und Wallfahrer über die Seelsorgeeinheit hinaus offen. Auch die bekannten Wallfahrtstage „Mariä Heimsuchung“ am 2. Juli und „Maria vom Berge Carmel“ am 16. Juli werden jeweils um 19 Uhr mit einer Heiligen Messe auf dem Bussen gefeiert. Bei gutem Wetter werden diese Gottesdienste im Freien stattfinden. Dafür muss man als Wallfahrer nur seinen Klapphocker mitbringen. Bei Regen ist zu bedenken, dass in der Bussenkirche mit den Hygieneregeln nur rund 50 Personen Platz finden. Eine Anmeldung für die Wallfahrtsmessen ist deshalb dienstags von 10 bis 12 Uhr bei Stefanie Keibach unter Telefon 0160/94752620 erbeten. Ansonsten muss man in Kauf nehmen, dass man abgewiesen wird, falls die Bussenkirche „voll“ sein sollte.

Geschlossene Wallfahrtsgruppen können ebenfalls wieder Gottesdienste mit einem eigenen Priester in der Bussenkirche feiern. Die Anmeldung erfolgt über das Pfarramt Offingen bei Stefanie Keibach. Ansonsten besteht das Angebot selbst eine Andacht abzuhalten oder in Begleitung von einer/einem Wallfahrtsseelsorger/in aus dem Pastoralteam. Samstags finden vorerst keine Wallfahrtsmessen statt, weil an diesem Wochentag schrittweise die diesjährigen Erstkommunionen der Seelsorgeeinheit nachgeholt werden.

Dafür gibt es samstags das Angebot für Begegnung und Gespräch zwischen 14 bis 16 Uhr mit einer der Schwestern vom Wallfahrtsteam. Und ab 17.30 Uhr ist Beichtgelegenheit in der Bussenkirche in der Sakristei.

„Viele Kirchenbesucher haben sich noch mehr Lockerungen gewünscht“, berichtet Pfarrer Uwe Grau. „Auch für uns ist es ein schwerer Verzicht weiterhin Abstand zu halten und nicht singen zu dürfen, aber der Schutz unserer Pilgerinnen und Pilger steht für uns an oberster Stelle“. Die Orgel und Kantorengesänge sorgen für musikalische Akzente in der Bussenkirche. Und auch das gesamte Pastoralteam ist derzeit in weiteren Planungen für individuelle und neue Gottesdienstangebote für Familien und die kleineren Teilgemeinden rund um den Bussen

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