Vier Chöre bieten in Uttenweiler fröhliche Lieder

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Schwäbische Zeitung

Der Gesangverein Frohsinn Uttenweiler mit seinem Kinder- und Jugendchor und dem Chor Da Capo laden zum Liederabend am Samstag, 17. März, ab 20 Uhr in die Festhalle in Uttenweiler ein. Klein und Groß haben fleißig geprobt und freuen sich darauf, die Chorsätze allen Gästen vorzutragen.

„Willkommen“, so eröffnet der Kinderchor unter der Leitung von Stefanie Fürst den Abend, um dann vom „Lampenfieber“ zu erzählen. Nach weiteren Vorträgen freuen sich die Kinder sicherlich vorab beim Lied auf „Applaus, Applaus“.

Der Jugendchor wird von Ulrike Marquart geleitet. Er beginnt mit einem überraschenden „Shoobeedoowah“, einem Swing-Kanon von Markus Detterbeck. Weiter folgen Stücke der Kölner Band Wise Guys und James E. Moore. Zum Lied „Geiles Leben“ des Duos „Glasperlenspiel“ aus Baden hat Ulrike Marquart ein eigenes Arrangement geschrieben. Sie setzt dabei als Rhythmik die Boom Whackers, gestimmte Percussionsröhren, ein. Auch „I am Titanium“ aus der Feder von David Guetta hat Ulrike Marquart für ihren Chor umgestaltet.

Nach der Pause startet der Gesangverein mit Lorenz Maierhofers „Doo Dub Dah“, einem Swing-Quodlibet mit Überraschungen. Auch von ihm ist das „Schalt aus dein Handy“. Udo Lindenberg schrieb 2016 den Song „Durch die schweren Zeiten“, den Chorleiterin Ulrike Marquart mit ihren Sängern in einem modernen Arrangement vorstellen wird. Mit „Spaß muss sein im Gesangverein“ erklingt unter anderem eine Polka aus dem Film „Der Himmel ist nie ausverkauft“ von 1955, Heino Gaze hat sie komponiert.

Mit zwei Mozart-Weisen beginnt der Chor Da Capo seinen Part. Bei „Piu non si Trovano“, einem Liebeslied mit der Frage nach der Treue, und „Luci care, Luci belle“, „Jemand schöne Augen machen“, zeigen die Sänger ihre Freude an dieser klassisch fröhlichen Musik. Ganz anders dann unter anderem „Go down Moses“, das zeitlos beeindruckende Gospel „Mein Volk, lass es ziehn!“ im Arrangement von Gwyn Arch, eingerichtet in eigenem Arrangement von Wolfgang Hirsch. Auch das Spiritual „I couldn’t hear nobody pray“, im Satz von Gwyn Arch, hat der Chorleiter in passende Form gebracht. Chorleiter Wolfgang Hirsch schließt den Abend mit dem gemeinsamen Lied „Wunder gibt es immer wieder”, einst von Katja Eppstein gesungen, um so einen fröhlichen Abschluss mit allen vier Chören zu gestalten.

Die Begleitung bei den verschiedenen Chorgruppen übernehmen am Klavier Anna-Lena Ege, Stefanie Fürst, Amelie Glöckler, Tamara Großmann und Ulrike Marquart. Den Gitarrenpart spielt Robert Glöckler, am E-Bass ist Hans-Peter Jakober, am Schlagzeug sind Jonas Glöckler und Hans-Peter Jakober. Mit spielen Clara Scholz und Ellen Seabrooke auf ihren Violinen sowie Paula Scholz mit dem Violoncello.

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