Viel zu sehen in der Uttenweiler Turnhalle

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 Gabriele Pöndl zeigt Bürgermeister Werner Binder und den Besuchern die Bilder, die im Raum für Kunst und Begegnung entstanden s
Gabriele Pöndl zeigt Bürgermeister Werner Binder und den Besuchern die Bilder, die im Raum für Kunst und Begegnung entstanden sind. (Foto: Speiser)
Alexander Speiser

Nur strahlende Gesichter hat es am Sonntag bei der Besichtigung der neuen Sanitär- und Umkleideräume in der Turn- und Festhalle in Uttenweiler gegeben. Gleichzeitig stellte sich die Initiative Integration vor.

Die rund 40 Jahre alten Duschanlagen mit den ebenso alten Rohrleitungen hatten ausgedient, waren teilweise völlig verkalkt und es tropfte sogar schon von der Decke. Die Gemeinde musste handeln und so stand nach einem Abwägungs- und Entscheidungsprozess fest, dass gründlich und nachhaltig saniert werden muss.

Bürgermeister Werner Binder, Ortsbaumeister Markus Rieger und der mit der Planung beauftragte Architekt Kurt Kadus waren bei der Besichtigung der neuen Anlagen sichtlich stolz über die geleisteten Arbeiten. Der veranschlagte Kostenrahmen sei trotz zusätzlich erforderlicher Arbeiten, die erst bei Freilegung der alten Leitungen und Decken sichtbar wurden, nur geringfügig überschritten worden, berichteten sie. Die überwiegend regionalen Handwerker hätten eine sehr gute Arbeit geleistet und seien trotz Hochkonjunktur im vorgegebenen Zeitrahmen fertig geworden. Fast selbstverständlich, dass die Anlagen auf dem neuesten hygienischen Stand sind und neben energiesparenden Fenstern auch gleich noch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut wurde.

Gleichzeitig mit Besichtigung der sanierten Räume stellte die Initiative Integration ihr Begegnungscafé und den Raum für Kunst und Begegnung vor. Gabriele Pöndl, ausgebildete Journalistin und Kunsttherapeutin, hatte die Idee, einen Raum für die Begegnung und damit auch Integration von Flüchtlingen zu schaffen und bei Bürgermeister Binder ein offenes Ohr gefunden. Die Gemeinde stellte Räume in der Halle zur Verfügung. Das Angebot der Initiative werde sehr gut angenommen, sagte Pöndl. Es mache Freude, zu sehen, wie Verständigung über die Sprachgrenzen hinweg über die Kunst, insbesondere das Malen, funktioniere. Besonders dankbar ist sie für die Unterstützung der Frauen in ihrem Helferkreis sowie den Flüchtlingen, die zusammen an diesem Sonntag ein opulentes Kuchen- und Spezialitätenbüfett angeboten haben. Die Initiative, die sich aus Spenden finanziert und bislang ausschließlich aus ehrenamtlich tätigen Frauen besteht, freut sich über weitere Helfer, um die Arbeit besser verteilen und das Angebot ausbauen zu können. Bürgermeister Binder lobte die Initiative sehr und sprach von einer für die Gemeinde und die Gemeinschaft überaus hilfreichen Einrichtung.

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