Schwerer Relegations-Start für die Handball-Hippos

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 Handball-Symbolbild.
Handball-Symbolbild. (Foto: Laura Loewel)
Schwäbische Zeitung

Für die Hippos, also die dritte Mannschaft der HSG Langenargen-Tettnang, hat am Sonntag der Auftakt der Relegationsspiele zur Kreisliga A stattgefunden. Wie schon in den letzten Spielen gegen den SV Uttenweiler hatten die Hippos das Nachsehen, diesmal mit 27:21. Im zweiten Relegationsspiel wartet heute Abend der Siebtplatzierte der Kreisliga A Bodensee, die TG Bad Waldsee.

Die Aufstiegsrelegation als dritte Mannschaft kam eher unerwartet, teilt der Verein mit. Viel Vorbereitungszeit blieb demnach nicht, was auch die Kaderzusammenstellung schwierig gestaltete. Die Hippos mussten auf einige, wichtige Stammkräfte verzichten.

Die Gäste begannen mutig und gestalteten die ersten zehn Minuten das Spiel bis zum 6:6 offen, weil die Angriffe meist mit einem Torerfolg abgeschlossen wurden. Die Hausherren nutzen weiterhin geschickt den Heimvorteil für sich im ersten Durchgang deutlich besser aus, speziell was die ungewöhnlichen Hallenverhältnisse anbelangt. Zudem gingen die See-Hippos im weiteren Spielverlauf fahrlässiger mit ihrer Chancenverwertung um.

Und so nutzte der SV diese Schwächephase, um sich mit 10:6 in der 19. Spielminute abzusetzen. Die Hippos kamen in der 25. Minuten zwar einmal bis auf zwei Tore 13:11 heran. Die letzten fünf Minuten gehörten aber klar dem Gastgeber, der bis zum Halbzeitpfiff die Führung auf 18:12 ausbaute.

Schlechte Chancenverwertung

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt: Die Heimmannschaft wollte und die Gäste konnten nicht mehr. Und so wurde Halbzeit zwei zu einer sehr zerfahrenen Angelegenheit. Auf beiden Seiten wurden zu Beginn etliche Chancen nicht genutzt. Trotz schwacher Torwurfausbeute hatte Uttenweiler an diesem Tag die Nase vorn. Unmerklich erhöhte der SV kontinuierlich bis zum 27:16 in der 48. Minute, was die Hippos zu einer Auszeit zwang. Diese Auszeit zeigte ihre Wirkung – nur leider viel zu spät. Die Hippos konnten sich nicht mehr entscheidend gegen die drohende Niederlage wehren, zeigten jedoch Moral und betrieben bis zum Ende Ergebniskosmetik. Den Hausherren gelang in den letzten Minuten kein einziger Treffer mehr. Die Hippos verkürzten bis zum Schlusspfiff auf 27:21.

In Summe benötigten die See-Hippos zu viele Chancen für den Torerfolg, heißt es in der Mitteilung des Vereins. Zudem brauchte das neuformierte Team zu lange, um sich an die Längenverhältnisse in Uttenweiler zu gewöhnen, was mit ausschlaggebend für die Niederlage war.

Am heutigen Donnerstag geht es im zweiten Relegationsspiel zu Hause in Langenargen gegen Bad Waldsee. Der Fokus und die Konzentration gelten nun dem nächsten Gegner.

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